Präsentation. Fußball-Westligist Austria Salzburg startet mit Trainer Thomas Hofer in eine neue Ära.
Michael Unverdorben Salzburg (SN). „Das ist ein cooles, geiles Betreuerteam.“ Gerhard Stöger, der sonst so besonnene Sportdirektor von Austria Salzburg, konnte seine Begeisterung über den neuen Trainerstab bei der Präsentation von Thomas Hofer (41) und seinem Assistenten Christian Schaider (34) kaum verbergen. „Er ist nicht die erstbeste Wahl, sondern unser erklärter Wunschtrainer. Und um ehrlich zu sein, ist er das schon seit vier Jahren“, sagte Stöger, der allerdings um die Freigabe aus Anif etwas bangen musste und daher mit 44 (!) weiteren Trainerkandidaten Bewerbungsgespräche führte. Auch Präsident Walter Windischbauer zeigte sich mit der Wahl zufrieden und verkündete am Freitag nicht ohne Stolz: „Das ist ein Freudentag für die Austria.“
Weitaus weniger euphorisch, aber umso fokussierter wirkte Hofer selbst. „Ich will nicht schlechtreden, was bisher war, sondern konzentriere mich auf meine neue Aufgabe. Die ist sehr reizvoll. Ich weiß genau, was ich zu tun habe. Die Mannschaft muss auf dem Spielfeld künftig agieren und nicht nur reagieren. Mein Ziel ist es, dass die Spieler Lösungen finden“, erläuterte Hofer seine Fußball-Philosophie, mit der er in Anif große Erfolge feierte.
Zum Meisterschaftsstart am 24. März kommt es für Hofer gleich knüppeldick. Auf dem Programm steht das Derby gegen die Red Bull Juniors. Bis dahin will der neue Austria-Trainer vor allem die spielerischen Qualitäten wecken. Wer nicht mitzieht, der wird in der Winterpause gehen müssen. Geplant sind nach der schwachen Herbstsaison freilich auch Verstärkungen.
Neues gibt es auch in Sachen Austria-Stadion, wie Windischbauer betonte: „Für uns gibt es zwei Alternativen. Entweder wir machen die Sportanlage Maxglan zweitligatauglich, müssten dafür aber etliche behördliche Steine aus dem Weg räumen. Oder wir forcieren weiter das Stadionprojekt Liefering, jedoch nicht als Austria-Stadion, sondern als Sportstätte für ganz Salzburg.“
Dass die Austria vom Profifußball ohnehin noch ein gutes Stück entfernt ist, zeigt nicht nur der aktuelle Tabellenplatz (10.) in der Westliga, sondern auch eine aktuelle Bundesliga-Studie. So beträgt das unterste Limit eines Jahresbudgets in der Ersten Liga 1,5 Millionen Euro. „Und da fehlt uns schon noch eine beträchtliche Summe“, sagte Windischbauer.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










