Stimmung. An die 3000 Austrianer waren gegen die Red Bull Amateure gekomen und weckten Erinnerungen an frühere Zeiten.
Das Derby zwischen den Red Bull Salzburg Amateuren und der Salzburger Austria war der Höhepunkt der bisherigen Westliga-Saison. 5500 Zuschauer strömten in die Arena in Wals-Siezenheim, um sich diesen Schlager nicht entgehen zu lassen. Die Fans kehrten just an jene Spielstätte zurück, aus der die violette Gemeinschaft nach der Übernahme durch Red Bull vor fünf Jahren frustriert ausgezogen war.
Red Bull hat mit so einem großen Zuschaueraufkommen wohl nicht gerechnet. Die Ordner waren überfordert, zu Spielbeginn warteten noch zahlreiche Fans vor dem Stadion, ehe sie endlich hinein durften. Das Spiel selbst dominierten die Amateure, die Austrianer hielten mit großem Willen dagegen und sicherten sich schlussendlich trotz des Ausschlusses von Nico Mayer noch ein 2:2-Unentschieden. "Wir haben gezeigt, dass wir doch nicht der Rabauken-Verein sind, zu dem uns manche Leute abstempeln wollten", sagte Austrias Obmann Walter Windischbauer. Die Violetten überwintern als Tabellen-Siebte, kämen die drei Punkte vom abgesagten Spiel gegen die Union Innsbruck noch hinzu, wäre man sogar Fünfter. "Sportlich lief es für uns besser als erwartet", so Windischbauer.
Ein sehr positives Fazit zieht auch Amateure-Trainer Niko Kovac: "Wir hätten die Partie gegen die Austria zwar gewinnen müssen, doch alles in allem bin ich mit der Herbstsaison mehr als zufrieden. Mit so einer Leistung konnte man nicht rechnen."
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