Notwendiges "Bauernopfer" als Chance für Austria Salzburg
Die Ära Emich bei Austria Salzburg ist Geschichte. Montag erklärte der 44-Jährige seinen Rücktritt. Vom Frühjahr 2009 weg führte Didi Violett zu zwei Titeln, mischte gleich im ersten Westliga-Jahr an der Spitze mit. Emichs Schritt war selbstgewählt: "Ein notwendiges Bauernopfer, um die Mannschaft wachzurütteln, professionieller zu arbeiten."
"Im Herzen bleibe ich immer Austrianer!" Bei seiner Abschies-Pressekonferenz war der bekennende Violett-Weiße Didi Emich den Tränen nahe. "Aber mit einem Amateurtrainer findet ein Klub mit Ziel Profifußball nicht mehr das Auslangen."
Die erste Heimniederlage gegen Altach Amateure (0:4) war der letzte Auslöser, die Entscheidung aber reiflich überlegt. "Ein Austria-Trainer muss seine Vision hundertprozentig leben, das war mit nicht mehr möglich", sah sich Emich, auch beruflich am Limit, am Rand zum Burnout. Ein wichtiger persönlicher Schritt, aber ebenso eine Chance für den Klub: "Ich will wachrütteln. Noch ist nix vergeigt. Das Team ist physisch intakt, nur im Kopf nicht ganz bei der Sache." Da heißt es dür Didis Nachfolger nachjustieren.
Bei der Suche nach einem neuen Trainer erlegt sich Sportdirektor Gerhard Stöger keinen Druck auf. "Er muss unser Anforderungsprofil erfüllen!" Als möglicher Kandidat wird Edi Glieder gehandelt - aber der ist bei Vorwärts Steyr tätig.
Während Emich nun eine Karrierepause einlegt, übernimmt Stöger wie nach der Ära Kofler selbst den Trainerjob, assistiert von Co Heli Rottensteiner und Herbert Laux. Michi Schwaiger, zuletzt Coach bei Mondsee, wurde bereits vor Emichs Abgang als Tormanntrainer installiert.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










