Austria-Trainer Didi Emich war nach der 0:4-Pleite in Bregenz enttäuscht, wütend und aufgebracht. Er kündigte auch Konsequenzen an.
Die Austria bekommt auswärts kein Bein auf den Boden. So stark sich die Violetten in den Heimspielen in der Fußball-Westliga bisher präsentierten, so schwach ist das Auftreten der Truppe von Trainer Didi Emich auf fremden Plätzen. Beim 0:4 in Bregenz setzte es die dritte Auswärtsniederlage im dritten Spiel. Ein 17-Jähriger schoss dabei die Austria ab. Elvis Alibabic gelangen drei Treffer. Da platzte Emich der Kragen.
Die Violetten können sich auf eine spannende Trainingswoche einstellen, denn Emich kündigte Konsequenzen an. „Mir geht dieses ewige Auf und Ab schon ziemlich auf die Nerven. Ich verlange jetzt von meinen Führungsspielern, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht über alles und jedes den Kopf zerbrechen. Die Aufgabe muss im Mittelpunkt stehen und nicht, ob der Busfahrer die richtigen Entscheidungen trifft oder wir im Stau stehen. Das ist alles zweitrangig“, tobte Emich.
Er nahm sich aber auch selbst von der Kritik nicht aus: „Jetzt bin auch ich gefordert. Vielleicht war ich in den vergangenen Wochen zu kumpelhaft, ich werde einen härteren Ton anschlagen.“ Emich will auch Taten setzen. „Es könnte schon sein, dass der eine oder andere Stammspieler einmal in der 1b-Mannschaft eine Nachdenkpause erhält“, betonte Emich. Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Topstürmer Marco Vujic wenige Meter vor dem Tor versagte und Abwehrchef Sonko Pa den Fehler zum 0:1 beging.
Anif dagegen eilt weiter von Sieg zu Sieg. Gegen Kufstein wurden beim 2:1 viele Chancen vergeben, dann schlug Raimund Friedl glücklich zu. „Nach acht Runden hat die Tabellenführung eine Aussagekraft“, betonte Trainer Thomas Hofer. Anif ist für den Schlager am Freitag in Wattens bereit.
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