Zwei Stunden vor dem Auftritt von Red Bull Salzburg in der Champions-League-Quali herrschte gestern in Maxglan "Europacup"-Stimmung: Die Austria testete gegen Notts County, den ältesten Fußballklub der Welt. Die Violetten verloren gegen den englischen Viertligisten 0:3. Mehr schmerzt aber: Am letzten Transfertag gab es nicht mehr die erhoffte Verstärkung im Sturm.
1.000 Fans bei einem Testspiel - die Austria zog die Massen an. So viele kamen gestern, um die Violetten quasi in der "Gegenveranstaltung zur Champions League" gegen Notts County anzufeuern. Der Verein aus Nottingham, gegründet 1862, gilt als ältester Fußball-Verein der Welt. Dagegen wirkt selbst die 1933 gegründete Austria noch jung. Gegen die Profis aus England hatte der Neo-Landesligist nach guter erster Hälfte dann doch noch deutlich das Nachsehen, verlor 0:3 (0:0). "Notts hat zur Pause fast die gesamte Mannschaft ausgetauscht, da war klar, dass wir zum Schluss nicht mithalten können", resümierte Coach Emich.
Schmerzlicher als die Niederlage ist für die Austria aber, dass am letzten Tag der Transferzeit kein neuer "Jukic" an Board ging. Die Lücke des zu Grödig abgewanderten Stürmers konnte nicht geschlossen werden. Die Testpiloten Markus Rainer (Anif) und Pascal Ortner (Ex-LASK) entschieden sich für die Ostliga.
1.300 Fans stürmten gestern gar die Bürgerau in Saalfelden: Beim Testspiel-Schlager des Landesligisten FC Pinzgau gegen den VfB Stuttgart wurden die Zuschauer mit Toren verwöhnt. Der deutsche Bundesliga-Topklub gewann 9:0 (4:0). Bis zur 19. Minute hielt Pinzgau-Goalie Kraker seinen Kasten rein, dann ging's Schlag auf Schlag. Dennoch positiv für die Pinzgauer: Landesliga-Topscorer Robert Fekete bleibt erhalten. Ein Angebot von Blau-Weiß Linz war dem Verein nicht lukrativ genug.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










