Der Ex-Violette Markus Scharrer spielt heute mit Seekirchen gegen die Austria - seine alte Liebe!
Markus Scharrer ist ein Mann mit Handschlagqualität und Charakter. Deshalb erhörte er im Sommer auch nicht den Lockruf seiner alten Liebe Austria Salzburg, sondern blieb bei seinem Wort, das er Seekirchen-Chef Erwin Baumgartner schon zuvor gegeben hatte.
Und so kommt "Maxl" heute (18 Uhr) im Regionalliga-Nachtrag als Gegner nach Maxglan: "Für mich ist das ein bissl eine Rückkehr in die gute alte Zeit. Ich vergesse den Fans nie, wie sie, als ich vom Intimfeind Tirol gekommen bin, zu mir gestanden sind. Bis in die Red-Bull-Ära hinein." Und die Fans werden der Austria in diesem Spieljahr helfen, in der Regionalliga weiter gute Figur zu machen, ist Scharrer überzeugt: " Solche Anhänger schaffen die einen Heimvorteil, der auch Punkte bringt. Das ist wie bei Rapid!"
Seine Startschwierigkeiten in Seekirchen hat der Edel-Techniker inzwischen überwunden: "Das war eine Katastrophe. Ich hatte drei Monate allein trainiert, irrsinnig viel, aber leider auch falsch - und dann kam der Ball dazu, ich war langsam, nicht spritzig, einfach schlecht. Es war gut, dass mich Trainer Hoffmann auf die Bank gesetzt hat, ich habe diese drei Wochen einfach noch gebraucht."
Jetzt ist er sicher, seinem neuen Klub so helfen zu können, wie es von ihm zu erwarten ist: "Einen Marathon hätte ich nach meinem Solo-Training locker laufen können - aber das hilft beim Kicken wenig", schmunzelt er. Und heute wird seine alte Liebe 90 Minuten ruhen ...
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