Alles ist angerichtet bei der Austria für den Start in die neue Saison: Mit dem Heimspiel in der ÖFB-Cup-Vorrunde gegen Neumarkt steht der Westliga-Aufsteiger heute vor der sportlichen Prüfung gegen einen Liga-Konkurrenten. Wirtschaftlich läuft es bei den Violetten gut, sogar ein Stadion-Sponsor wurde gefunden.
Knapp acht Wochen ist der neue Austria-Vorstand um Präsident Walter Windischbauer im Amt. Seither hat sich beim Westliga-Aufsteiger viel bewegt. "Wir haben uns ein Drei-Punkte-Programm auferlegt: Wirtschaftliche Stabilisierung, sportliche Konsolidierung und Veränderungen in der Infrastruktur", erklärte Windischbauer. Zum wirtschaftlichen Aspekt ("Wir haben um 30 Prozent mehr Einnahmen als im Vorjahr") zählt die Vermarktung der Heimstätte: Die heißt künftig "My-Phone-Austria-Stadion". Das Telekommunikations-Unternehmen, schon länger an Bord, steigt in größerem Umfang ein.
Infrastrukturell wurde der Sitzplatz- und Stehplatzbereich auf der Haupttribüne durch einen Zaun getrennt, ein neuer VIP-Klub (Club-33) installiert. Nächste große Herausforderung: Eine Zusatztribüne - auch, um einen abgetrennten Gäaste-Sektor bei Risiko-Spielen zu haben. Da eine Gründland-Umwidmung auf der einen Seite hinterm Tor nicht zu Stande kam, soll die Tribüne hinter dem anderen Tor auf einem Teil des Trainingsplatzes entstehen. "Allerdings hoffen wir auf Unterstützung von der öffentlichen Hand, weil wir dann ja auch einen neuen Trainingsplatz brauchen." Die Verhandlungen mit der Stadt laufen.
Gekauft wird eine gebrauchte Tribüne für maximal 800 Zuschauer, die mit Start der Frühjahrssaison 2011 stehen soll. Kosten: etwa 50.000 Euro. "Mit Überdachung würden wir bei etwa 100.000 Euro liegen", rechnet der Präsident vor. Windischbauer legte übrigens seine Funktion beim Fußballverband als Obmann des Straf- und Beglaubigungsausschusses zurück - um keine "schiefe Optik" entstehen zu lassen.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










