Die Favoriten setzten sich Dienstagabend in der ÖFB-Cup-Vorrunde durch: Austria Salzburg bezwang Neumarkt vor heimischer Kulisse mit 2:0, die Red Bull Juniors feierten in Hallwang einen hart erkämpften 3:2-Sieg nach Verlängerung.
Dabei wurde das taktische Konzept von Austria-Trainer Didi Emich bereits nach 13 Minuten über den Haufen geworfen: Florian Hirsch wurde nach einer Tätlichkeit gegen Neumarkts Tony Finke mit Rot vom Platz gestellt. Trotz des Ausschlusses waren die Violetten die aktivere Mannschaft. Die Neumarkter selbst beschränkten sich auf das Kontern – beinahe mit Erfolg. Alexander Madlmayr setzte einen Kopfball kurz vor der Pause an die Latte. Nach Seitenwechsel neutralisierten sich beide Teams und Torchancen waren Mangelware. Erst nach einem klaren Foul von Tony Finke, der dafür die Gelb-Rote Karte sah, konnten die 800 violetten Fans jubeln. Marko Vujic verwertete in der 89. Minute den fälligen Elfmeter zum 1:0. Den 2:0-Endstand stellte Raphael Reifeltshammer (93.) aus 20 Metern her.
In Hallwang lag lange Zeit eine große Sensation in der Luft. Der Verein aus der Salzburger Liga führte nach 56 Minuten durch Tore von Tobias Klein und Lukas Kuon bereits mit 2:0. Doch die Juniors schafften die Wende: Profi Alexander Aschauer (69.) und Georg Teigl (78.) schossen die Elf von Trainer Niko Kovac zurück ins Spiel – und damit in die Verlängerung. Als alle schon mit einem Elferschießen rechneten, erlöste Jonathan den Favoriten mit seinem Tor wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff.
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