Nachdem TrainerEmich auf die Tribüne musste, führte mit Rottensteiner ein Erz-Violetter Regie auf der Bank
Er selbst schaffte in seiner aktiven Zeit das, wovon jeder seiner jetzigen Schützlinge träumt: Drei Mal durfte Helmut Rottensteiner in der Bundesliga die Dress von Austria Salzburg tragen. Nach dem Neustart der Violetten kickte er weitere zwei Jahre für "seinen Klub", ehe er im Sommer als Co-Trainer freiwillig auf die Ersatzbank wechselte.
Und als "Co." hatte er am Samstag seinen ersten großen Auftritt. Nachdem Didi Emich wegen heftiger Kritik am Schiedsrichter auf die Tribüne musste, übernahm sein Assistent die Regie. Schon gegen Bregenz musste Heli seinen Boss nach einer ähnlichen Situation in der Schlussphase vertreten, damals hatten die Vorarlberger die Partie aber bereits für sich entschieden.
Gegen die Juniors ging es beim Stand von 0:1 dagegen vor 5.500 Fans um alles.
In der Halbzeit holte Rottenteiner die Mannschaft deshalb in einen Kreis zusammen, trichterte ihnen "Ehre und Stärke" ein. "Das hat mir im Film Gladiator imponiert", so der Coach.
Mit der Leistung seiner violetten "Gladiatoren" war er am Ende mehr als zufrieden. "Das 2:2 entschädigt für die lange Winterpause". In der Derbytabelle verteidigte die Austria Platz eins, St. Johann entfernte sich mit dem 2:1-Sieg gegen Neumarkt vom letzten Platz im Salzburgr Ranking.
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