Fußballverbandspräsident Hübel ist über das Verfahren gegen Austria-Chef Windischbauer verärgert
Herbert Hübel, der Präsident des Salzburger Fußballverbands, ist empört. Grund ist die Ankündigung des Innsbrucker Amtsvorstands Elmar Rizzoli, gegen Austria-Salzburg-Obmann Walter Windischbauer „wegen Übertretungen nach dem Veranstaltungsgesetz“ ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. „Für diese Vorgangsweise habe ich absolut kein Verständnis. Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, schimpft Hübel.
Wie berichtet, hatte Rizzoli dem Austria-Chef vorgeworfen, bei dem am vergangenen Wochenende unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführten Westligaspiel zwischen Union Innsbruck und der Austria gegen Auflagen verstoßen zu haben. Konkret sollen beim „Geisterspiel“ 30 bis 40 Austria-Fans aufgetaucht sein. Die Anführer der Provokationen, sagte Rizzoli, seien mit Walter Windischbauer angereist. Im schlimmsten Fall muss der nun mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.
Hübel ärgert besonders, dass ausgerechnet Walter Windischbauer zur Zielscheibe von Attacken aus Tirol geworden ist. „Ich bin froh, dass bei der Austria jetzt so besonnene Leute wie Windischbauer das Sagen haben, die ganz entschieden gegen gewaltbereite Fans auftreten“, betont Hübel.
Zu Spekulationen, der Tiroler Fußballverband habe kein Interesse mehr an einer gemeinsamen Liga mit Vorarlberg und Salzburg und suche einen Vorwand zum Ausstieg, meinte Hübel: „Denkunmöglich ist das nicht. Wenn man uns nicht mehr will, soll man das aber auch sagen.“ Der SFV-Präsident will, dass in der Westliga endlich wieder Ruhe einkehrt. Er hat daher seine Kollegen aus Vorarlberg und Tirol zu einem klärenden Gespräch geladen.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










