Nach zwei Wochen Urlaub ist der „Noch-Anif-“ und „Bald-Austria-Salzburg-Trainer“ Thomas Hofer wieder im Lande und - wie er im ORF-Interview sagt - voller Tatendrang. Der Wechsel ist zwar noch nicht offiziell, am 6. Dezember könnte Hofer aber bereits das erste Training der Austria leiten.
Thomas Hofer: „Im Rahmen der Gespräche haben wir natürlich bereits über die Kaderzusammenstellung gesprochen und wie ein künftiger Kader aussehen könnte. Und ich habe da klare Vorstellungen.“
ORF: Welche Vorstellungen sind das?
Thomas Hofer: „Wer die Entwicklung in Anif in den letzten Jahren gesehen hat, der kann erkennen, dass ich sehr gerne mit jungen Spielern zusammenarbeite, die ein Entwicklungspotenzial haben. Die Art und Weise, dass wir Fußball auf Ballbesitz spielen, das ist auch eine klare Vorstellung von mir. Es werden natürlich viele Spieler eine Chance bekommen und die haben sie sich auch verdient. Und wo wir etwas verändern müssen, das werden wir dann sehen.“
ORF: Die Austria ist ein Verein, bei dem der Druck sicher größer sein wird als in Anif. Wie werden Sie damit umgehen?
Thomas Hofer: „Klar ist das für mich eine neue Situation. In Anif hatten wir immer sehr wenige Zuschauer obwohl wir gut gespielt haben. Bei der Austria ist das ganz anders, da kann die Stimmung auch ganz schnell umschlagen, wenn es mal nicht so läuft. Das haben wir auch schon erlebt. Wichtig ist einfach, dass man gute und ehrliche Arbeit abliefert. Das Ziel kann man nur schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen und sich mit der Austria identifizieren. Ich muss mich da erst einleben und einarbeiten und dann wird man sehen. Aber ich bin da sehr, sehr positiv.“
ORF: Bei der Mitgliederversammlung der Austria war der einstimmige Tenor, dass man die heurige Saison einmal anständig zu Ende spielen muss und dann im nächsten Jahr kommt der Aufstieg. Ist das ein realistischer Zeitplan für Sie?
Thomas Hofer: „Nein, ich denke, das wird sehr schwierig werden. Denn jetzt im Frühjahr muss für die Austria das Ziel sein, dass man genügend Punkte sammelt damit der Abstieg kein Thema ist. Damit wir auch ein ruhiges Frühjahr haben, um gut für die nächste Saison planen zu können. Ich persönlich glaube einfach, dass es nicht realistisch ist zu glauben, dass uns nächste Saison der große Wurf gelingt. Wenn du als Trainer kommst, hast du eine gewisse Philosophie und Strategie. Du musst das im Verein erst rüberbringen und wir müssen in vielen Bereichen unsere Hausaufgaben machen. Es wäre einfach noch zu früh und vermessen jetzt zu sagen, die Austria spielt nächstes Jahr um den Aufstieg. Ich glaube schon, dass ein Jahr darauf die Möglichkeit besteht, wenn wir gut und gezielt arbeiten, aber die Zeit wird das weisen.“
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










