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Austria Salzburg in der Presse
Salzburger Nachrichten, 17.05.2008

Hofers Ja zu A? Austria will den Anifer

Trainer Thomas Hofer steht sowohl in Anif als auch bei der Salzburger Austria hoch im Kurs. Die Violetten erklären den 38-Jährigen zum Wunschkandidaten.

Nicht weniger als 21 Trainer waren in der engeren Auswahl gestanden, knapp ein Drittel davon durfte sich ernsthafte Hoffnungen auf den vakanten Job bei der Salzburger Austria machen. Nach vielen Gerüchten und wilden Spekulationen unseriöser Quellen steht nun fest: Der Wunschkandidat der Violetten, die sich am Sonntag in Hof vorzeitig zum Meister der 1. Klasse Nord krönen können, heißt Thomas Hofer.
 
„Er bringt alles mit, was in unser Anforderungsprofil passt – das Know-how, den Einsatz, den Ehrgeiz, das Auftreten nach innen und nach außen“, sagte Gerhard Stöger im SN-Gespräch. Der sportliche Leiter der Austria, der den Verein nach der Trennung von Gustl Kofler interimistisch auch als Trainer führt, hat dem 38-Jährigen ein konkretes Angebot unterbreitet. Der USK Anif, den Thomas Hofer zum Landesliga-Meistertitel und Westliga-Klassenerhalt führte, will ihn unbedingt ein weiteres Jahr an den Verein binden.
„Beide Optionen sind sehr interessant. Ich werde mir das gut überlegen und meine Entscheidung am Sonntag bekannt geben“, sagte Hofer, der nicht pokern will, sondern den bevorstehenden Titelgewinn der Salzburger Austria und das schwierige Heimspiel seiner Anifer heute, Samstag (16), gegen Bregenz abwarten möchte. „Es gibt zwar eine Tendenz, die endgültige Entscheidung habe ich aber noch nicht getroffen“, meinte der Erfolgscoach.
 
Noch tappen selbst Gerhard Stöger und Anif-Klubchef Heinz Seelenbacher im Dunkeln. Thomas Hofer verriet nur so viel: „Der Fußball, der in der 2. Landesliga gespielt wird, ist natürlich etwas völlig anderes als in der Westliga. Und in Anif haben wir viel gemeinsam geschafft. Andererseits wäre die Austria eine neue große Herausforderung für mich. Und dass uns Michael Perlak in Richtung Grödig verlassen wird, hat mich schon sehr getroffen, auch wenn es für ihn aus sportlicher Sicht der einzig logische Schritt war und ich ihm letztendlich auch dazu geraten habe. Wie er innerhalb von nur wenigen Jahren durchgestartet ist und den Sprung von der 2. Landesliga in die Red-Zac-Liga geschafft hat, ist schon eine herausragende Leistung.“
 
Anif hat den vierten Sieg in Serie eingeplant
 
Neben dem großen Talent Perlak könnte Anif auch noch Torjäger Kiril Chokchev verlieren. Der 25-jährige, gebürtige Bulgare will unbedingt Profi werden, allerdings hat sich das Probetraining beim deutschen Regionalligisten Wacker Burghausen zerschlagen. Mit seinen Toren gegen Bregenz will sich Chokchev am Wochenende erneut ins Rampenlicht schießen. Anif hat im Duell der Westliga-Aufsteiger den vierten Sieg in Serie eingeplant.
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