Erstes Fazit. Zwei Monate ist Walter Windischbauer als Austria-Obmann im Amt. Er sprach vor dem Saisonstart unter anderem über die Mannschaft, die Konkurrenz und seine Erwartungen für die neue bevorstehende Spielzeit.
ST: Herr Windischbauer, Sie sind nun seit zwei Monaten Obmann der Salzburger Austria. Wie sieht Ihr erstes Fazit aus?
Windischbauer: Es sieht sehr positiv aus. Wir haben uns mächtig ins Zeug gelegt, um der Austria eine gute Zukunft bieten zu können. Wir haben sehr viele Gespräche mit den Sponsoren geführt, die nach den Ausschreitungen beim SAK säuerlich reagiert haben. Dennoch ist es uns nach zahlreichen Verhandlungen schlussendlich gelungen, die Sponsoreneinnahmen um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen.
ST: Die Anlage in Maxglan trägt nun den Namen eines Sponsors. Diese Entscheidung wurde nicht von allen Fans gutgeheißen...
Windischbauer: Wir haben im Vorfeld mit zahlreichen Fanvertretern gesprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eigentlich niemand die Anlage in Maxglan direkt mit der Austria in Verbindung bringt. Auf diese Mehreinnahmen wollen und können wir derzeit nicht verzichten.
ST: Wie sind Sie mit der Vorbereitung Ihres Teams zufrieden?
Windischbauer: Die neuen Spieler Vujic, Borozni und jene, die von der SV Ried zu uns gekommen sind, haben sich sehr schnell integriert. Ich bin vor allem von unserem neuen Stürmer Daniel Pfeifenberger angetan. Er besitzt sehr gute Ansätze, muss sich aber noch an die höhere Liga gewöhnen. In Zederhaus hat er lediglich zwei Mal in der Woche trainiert. Bei der Austria muss er fast jeden Tag auf dem Platz stehen - das erfordert eine gewisse Umgewöhnungsphase.
ST: In zwei Tagen findet das erste Meisterschaftsmatch in der Regionalliga auswärts bei den Amateuren von Altach statt. Wie sehen Ihre Erwartungen aus?
Windischbauer: Es kommt darauf an, mit wie vielen Profi-Spielern die Altacher antreten werden. Ich bin aber recht zuversichtlich und erwarte mir einen Punktgewinn.
ST: Wer sind für Sie die Meisterschaftsfavoriten und wo sehen Sie die Austria am Ende der Saison?
Windischbauer: Ich glaube, dass Anif eine sehr gute Figur abgeben wird und um den Meistertitel mitspielen kann. Dann gibt es Wattens, Kufstein sowie Bregenz, die ich sehr stark einschätze. Dahinter folgt ein dichtes Mittelfeld, in dem wir uns hoffentlich wiederfinden werden. Wenn wir am Ende der Spielzeit einen einstelligen Platz erreichen, mache ich einen Luftsprung.
ST: In der zweiten Runde sind die Red Bull Juniors zu Gast auf der Anlage in Maxglan. Würden Sie den Bullen-Fans raten, zu kommen?
Windischbauer: Ich sehe kein Problem darin. Wir werden einen eigenen Auswärtssektor gegenüber der Haupttribüne errichten. Ich garantiere dafür, dass jeder Fan wohlbehalten nach Hause fahren wird, obwohl nach Absprache mit Red Bull feststeht, dass nicht sehr viele Anhänger der Juniors kommen werden, da zeitgleich das Bundesliga-Match gegen Wiener Neustadt stattfindet. Am Montag waren alle Karten für die Haupttribüne verkauft, wir werden also mit Sicherheit ein volles Haus haben.
ST: Es ist von der Errichtung einer zusätzlichen Tribüne hinter dem Tor die Rede. Wie realistisch sind die Pläne?
Windischbauer: Wir sprechen hier von einer Tribüne, die je nach Bedarf mit Modulen erweitert werden könnte. Die Kosten belaufen sich dabei auf mindestens 50.000 Euro, wenn wir eine Überdachung wollen, kämen wir sogar auf 120.000 Euro. Das ist eine Summe, die wir nicht alleine stemmen können. Es wird noch Gespräche mit Bürgermeister Heinz Schaden und Planungsstadtrat Johann Padutsch über eine mögliche Lösung geben.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










