Das Spiel Grödig gegen Austria Salzburg ist am Donnerstag das Highlight
Prosit Neujahr! Die Sektgläser wurden geleert, der Donauwalzer getanzt, die Raketen gezündet – nun regiert wieder König Fußball. Schon morgen folgt der Startschuss zum traditionsreichsten Hallenturnier des Landes, dem „Salzburger Stier“. Das erste Highlight gibt es am Donnerstag: Grödig trifft auf die Austria…
… und das verspricht einiges. Vor allem das Wiedersehen zwischen Grödig-Trainer Heimo Pfeifenberger und den Violetten. Vor zwölf Monaten wurde Salzburgs Jahrhundertkicker damals mit „Team 94“ im Einsatz und noch bei Red Bull tätig, von den Austria-Fans gnadenlos ausgepfiffen. Der ehemalige Fanliebling nahm das allerdings gelassen. Heuer sieht die Sache ganz anders aus: „Ich habe einen guten Kontakt zu Heimo. Ich glaube nicht, dass es zu Schmährufen kommt“, so Gerhard Stöger, der sportliche Leiter der Violetten. Die Anhänger der Austria werden die Sporthalle Alpenstraße sicherlich wieder in einen Hexenkessel verwandeln.
Neben „Team 94“ werden auch die Red Bull Juniors fehlen. „Schade, dass die Bullen nicht teilnehmen“, sagt Manfred Pammer, Obmann vom Veranstalter UFC Salzburg. Als erster Favorit auf den Sieg startet morgen Anif ins Turnier. Die Hofer-Boys, die wie Grödig und die Austria auch am Hallencup in der nächsten Woche teilnehmen, müssen allerdings ohne die beiden Neuzugänge Hofmann und Yüksel vom FC Hallein auskommen. Beide spielen mit ihrem Ex-Klub bei einem internationalen U-19-Turnier in Gmunden. Auch Top-Torjäger Chokchev wird frühestens am Finaltag aufgeigen. Er weilt noch in seiner Heimat Bulgarien.
Neumarkt, das 2007 gleich beim Debüt den Stier holte, greift am Donnerstag ins Geschehen ein.
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