Während Wals-Grünau gestern in der vierten Landescup-Runde gegen Underdog Mühlbach mit acht Toren gemütlich ins Viertelfinale spazierte, kamen die Westligisten beinahe ins Stolpern: Anif siegte in Golling erst im Elferschießen, Austria Salzburg vergoss auf dem Weg zum 5:1 gegen St. Johann viel Angstschweiß.
Im Vergleich zum Westliga-Duell vier Tage zuvor liefen Austria Salzburg und St. Johann gestern mit völlig veränderter Startformation auf. Die Gäste schickten überhaupt nur die "aufgemotzte! 1b-Mannschaft. Und trotzdem erinnerte zumindest die Leistung lange Zeit an das violette 6:3-Debakel in St. Johann. Höller brachte die Pongauer in Führung, Austria wirkte verunsichert und fehleranfällig.
Zwar verschaffte Märzendorfer seinem Team dann just nach dem Ausschluss von Schmidt mit dem 1:1 ein wenig Luft, die Wende kam aber erst, als Patrick Mayer vom Elferpunkt traf (76.). Danach ging es Schlag auf Schlag: Binnen acht Minuten schoss sich die Austria mit vier Toren den angestauten Frust von der Seele.
Noch schneller war Wals-Grünau: Der Salzburgligist brauchte für die selbe Torausbeute in Mühlbach/Pzg. gerade einmal fünf Minuten, Hamidovic traf binnen weniger Sekunden doppelt (60.). Zu diesem Zeitpunkt stand es gegen den Underdog aus der 2. Landesliga bereits 2:0 - am Ende feierte die Truppe von Rene Pessler ein echtes Schützenfest. Seine Ex-Schützlinge im SAK-Dress siegten gegen Ligakonkurrent Hallwang 2:0.
Spannend machte es der vierte Salzburgligist: Golling hielt gegen Anif 90 Minuten ein 0:0, verlor erst im Elferschießen. Zia verwandelte den entscheidenden Strafstoß, schenkte Trainer Tom Hofer so den Sieg im Duell mit Bruder Herbert.
Heute sind die restlichen Westligisten gefordert: Neumarkt ist in Trimmelkam Favorit, FC Pinzgau hat es da in Puch schon schwerer.
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










