Langsam mahlen die Mühlen der Fußballjustiz im Fall des abgesagten Westliga-Spiels Union Innsbruck – Austria Salzburg. Der Strafsenat des Tiroler Fußballverbands hat am Mittwoch noch kein Urteil beschlossen.
Tirols Fußballpräsident Josef Geisler sagte: „Den Clubs wird die Möglichkeit gegeben, schriftliche Stellungnahmen abzugeben und Beweismittel einzubringen.“ Eine Entscheidung falle frühestens in einigen Wochen. Austria-Sportchef Gerhard Stöger zeigte sich wenig begeistert: „Besser für den Sport wäre, rasch ein Urteil auf dem Tisch zu haben.“
Wie berichtet, hat die Stadt Innsbruck die Austragung des Westliga-Matches auf dem nicht ligatauglichen kleinen Fennerkasernen-Platz untersagt.
Vorangegangen waren Auseinandersetzungen von Innsbrucker und Salzburger Randalierern am Rande des „Westderbys“ Wacker Innsbruck Amateure – Austria Salzburg am 17. Oktober. Auch in dieser Causa sind bisher keinerlei Konsequenzen von Verbandsseite beschlossen worden. Die Austria-Klubführung hatte in der Folge Hausverbote und Klubausschlüsse gegen identifizierte Unruhestifter verhängt.
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