mit Austria-Obmann Walter Windischbauer
Herr Windischbauer, Ihnen wird vorgeworfen, sich im Rahmen des Nachtragspiels in Innsbruck nicht an die Bestimmungen gehalten und einigen Fan sden Zutritt zum Geisterspiel ermöglicht zu haben?
Das alles ist eine bodenlose Unterstellung. Wir haben uns genau an die Abmachungen gehalten, alle Personen, die in das Stadion durften, waren namentlich auf einer Liste eingetragen.
Vier der Akkreditierten sollen aber in der zweiten Hälfte die Fans außerhalb des Stadions unterstützt haben.
Davon hätte ich nichts mitbekommen. Und solltes es so gewesen sein, sehe ich darin kein Vergehen. Kein einziger unberechtigter Anhänger hat versucht, in das Stadion einzudringen, die Fans wurden auch von der Polizei geduldet.
Wie erklären Sie sich die Anschuldigungen?
Für mich ist das eine gezielte Provokation und ich bin mir mittlerweile sicher, dass diese vom Verband ausgeht. Beim Spiel gegen die Wacker Amateure wurde in unserem Fansektor Kuhmist verstreut, diesmal wurden die streng bewachten Stadiontore just in jenem Moment geöffnet, als von außen unsere Fans zu hören waren. Das war wie eine Einladung an unsere Fans, das Stadion zu stürmen. Zum Glück sind alle ruhig geblieben.
Wie geht es weiter?
Wir werden uns das nicht bieten lassen, rechtliche Schritte einleiten. Ansonsten kann ich nur hoffen, dass die Fans Ruhe bewahren.
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