Austria Salzburg übt Kritik an Wattens und fordert harte Sanktionen
WSG Wattens plant weiterhin, das Heimspiel gegen die Salzburger Austria zu verweigern. Die Violetten fordern nun Verbände und Regionalliga-Kommission zum Handeln auf.
SALZBURG. "Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, aber jetzt ist der Geduldsfaden gerissen", bringt es Obmann Walter Windischbauer auf den Punkt. Grund ist der Vorstandsbeschluss in Wattens, zum Westliga-Spiel am 25. September nicht anzutreten. Windischbauer: "Ist das etwa Westliga-würdig?"
Harte Sanktionen gefordert
Der Ärger ist verständlich und angebracht. "Kommt Wattens damit durch, macht so eine Einstellung Schule", befürchtet Gerhard Stöger, der klarstellt: "Wir werden nach Wattens fahren, uns umziehen und auf dem Spielfeld stehen." Der entscheidende Tag ist der Montag, wenn die RLW-Kommission in Innsbruck tagt. "Wir fordern Verbände und Kommission auf, im Falle des Nichtantretens hart durchzugreifen", so Windischbauer. Neben der Strafverifizierung blüht den Tirolern ein Punkteabzug sowie Geldstrafen in Höhe von insgesamt bis zu 9.500 Euro. Wattens Angst vor den Fans sei ohnehin unbegründet. "Wir bringen ja keine 400 Schwerverbrecher mit, sondern Fans, die ihre Mannschaft anfeuern wollen."
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