Topduell. Austria Salzburg gegen Anif – oder: Wer ist Salzburgs Nummer eins in der Westliga? Beide Trainer wollen angreifen.
Im My-Phone-Stadion in Maxglan, der Heimstätte von Austria Salzburg, wird es heute, Samstag (17 Uhr), noch mehr als üblich brodeln. Im Schlager der Runde geht es zwischen den Violetten und Anif darum, wer die Nummer eins in der Westliga ist. Der heimstarke Aufsteiger wird von seinen Fans von der ersten Minute nach vorn gepeitscht werden. Anif, seit Saisonbeginn von Red Bull finanziell unterstützt, kommt mit der Empfehlung von vier Siegen ohne Gegentor in Serie. Mit Didi Emich und Thomas Hofer sitzen auf den Trainerbänken zwei Betreuer, die das Offensivspiel bevorzugen. Mit anderen Worten: Man darf ein Spektakel erwarten.
„Es wird ein spannendes Duell auf Augenhöhe – in dem die Tagesform eine gewichtige Rolle spielen wird“, sieht Austria-Trainer Didi Emich beide Mannschaften auf Augenhöhe. „Aber mit unseren Fans im Rücken, die uns bis zum Schlusspfiff nach vorn treiben werden, traue ich meinem Team einen knappen Heimsieg zu“, wagt der violette Erfolgstrainer eine Prognose vor dem Westliga-Derby. „Und ich erwarte mir, dass gegen Anif das Stadion ausverkauft ist. Es spielen immerhin die zwei besten Amateurmannschaften Salzburgs gegeneinander.“
Emichs Optimismus ist nicht unbegründet: Die Austrianer haben bis dato alle vier Heimspiele der Saison teils klar gewonnen und weisen mit 14:2-Toren eine fast makellose Bilanz auf. Und wenn es nach dem Austria-Trainer geht, sollen Kampfgeist und Leidenschaft wieder einmal die spielerischen Vorteile des Gegners wettmachen.
Anif auf dem Vormarsch
Drei Mal in Serie haben die Anifer zuletzt gewonnen. Mit breiter Brust geht die Hofer-Truppe in die Partie gegen die Violetten. Respekt zeigt Hofer nur vor dem zu erwartenden Hexenkessel. „Vor allem wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft, dann können die Fans einen schon aufbauen“, erklärt Hofer. Aber Angst hätten seine Spieler mit Sicherheit nicht. „Im Gegenteil, jeder freut sich auf diese Toppartie, jeder will dabei sein. Wir haben auch viele routinierte Spieler, die mit der Situation umgehen können“, sagt der Anif-Coach. Nach einem eher schwachen Saisonstart greift Anif die Spitzenteams der Liga an. Dazu zählt zweifelsohne auch die Austria. Respekt, ja viel Respekt zeigt die Konkurrenz vor dem Aufsteiger. „Die Austria ist kein Außenseiter, da stehen Spieler mit Bundesliga-Erfahrung wie Vujic, Hirsch und Winkler im Team“, betont Thomas Hofer. Und wie will Anif den Sensationsaufsteiger in die Knie zwingen? „Wir haben unsere Stärken in der Offensive, das heißt, dass wir versuchen wollen, zu agieren“, erklärt Hofer. Die Angreifer Jasmin Celebic, Christoph Hübl, Philipp Scherz und Raimund Friedl seien „heiß“. Hofer hat die Qual der Wahl, welche zwei Stürmer er nominiert. Und auf alle Fälle hat er dann noch einen Topjoker im Talon. Daher ist Hofer sicher, dass Anif knapp die Nase vorn haben wird.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










