Die politischen Weichen sind gestellt. Jetzt fehlt noch die Finanzierung.
Die Diskussion um ein eigenes, neues Stadion für Austria Salzburg beim Salzachsee in Liefering ging am Donnerstag munter weiter. Stadtchef Heinz Schaden (SPÖ) bekannte sich gegenüber ÖSTERREICH noch einmal zu dem Projekt und begründet das mit „objektivem Sachzwang".
Zu klein. Die Austria darf nur mehr bis Sommer 2015 in Maxglan spielen. Eine weitere Spielgenehmigung wird es auf der zu kleinen Anlage, die maximal 1.566 Besucher fasst und kaum Parkplätze hat, nicht mehr geben. Auch für den angestrebten Aufstieg in die Erste Liga ist ein größeres Stadion nötig.
Zustimmung. Auch die Bürgerliste steht zu einem Austria-Stadion. Am Donnerstag bekannte sich zudem die FPÖ dazu: „Die Austria braucht eine neue Heimat", so der Chef der blauen Stadtriege, Andreas Schöppl. Einzig ÖVP-Stadtvize Harry Preuner deponiert ein klares Nein: „Wir haben ein Stadion. Nur weil ein paar wenige Probleme mit Red Bull haben, werden wir kein neues Stadion bauen." Red Bull würde pro Spiel 10.000 Euro Miete verlangen.
Salzach-Arena. Wie berichtet, soll ein kleines Stadion für 6.000 Besucher samt Neuorganisation des Geländes, auf dem derzeit vier Vereine untergebracht sind, 14 Millionen Euro kosten. Schadens Angebot: Die Stadt zahlt die Hälfte. Den Rest müssten Bund, Land, Sponsoren und die Austria selbst aufbringen. Der violette Vorstand ist zuversichtlich, das Geld auftreiben zu können.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










