Die 2005 neu gegründete Salzburger Austria ist der Kultverein im Fußball Unterhaus. Der Trainer der Violetten ist ein Pongauer: Gustl Kofler aus Gastein.
Bad Hofgastein (mike). Im Gasteinertal, der Heimat ihres Trainers August "Gustl" Kofler, absolvierte Austria Salzburg am vergangenen Wochenende ein Kurz-Trainingslager. Kofler, einst selbst Bundesliga-Kicker im Dress der violetten Austria, geht am 24. März mit einem starken 22-Mann-Kader und drei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten in die Rückrunde der 2. Klasse Nord A. Die Ziele sind klar: Meistertitel und Aufstieg.
Über das, was sich bei der Austria in den vergangenen Monaten entwickelt hat, kann Erfolgstrainer Kofler nur staunen: "So etwas wie hier, habe ich noch nie erlebt. Die Stimmung, die Unterstützung der Fans bei jedem Spiel ist unglaublich." Bei seiner Amtsübernahme Mitte Juni 2006 hatte Kofler keinen einzigen Spieler. "Ich habe mich aus meinem Gefühl heraus entschieden und das war zu hundert Prozent richtig." In Zusammenarbeit mit dem Vorstand, der aus sechs Fanclub-Vertretern besteht, wurde in Rekordzeit eine Mannschaft zusammen gestellt und die nötige Infrastruktur für den Meisterschaftsbetrieb geschaffen. "Mittlerweile bieten sich die Spieler selbst an", schmunzelt Kofler. Unterstützt werden die Violetten von einer Schar leidenschaftlicher Fans (oft über 1000 pro Spiel) aus allen Bezirken, die der Bundesliga-Truppe nach der Red-Bull-Übernahme den Rücken gekehrt haben. "Die Stimmung bei uns ist besser als bei so manchem Bundesliga-Verein", weiß Kofler, der mit Florian Höller aus St. Johann auch einen heimischen Kicker in seinen Reihen hat.
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