Am Standort der sanierungsbedürftigen Sportanlagen an den Salzachseen soll nach Wunsch von Westligist Austria Salzburg ein bundesligataugliches Stadion entstehen. Beim aktuell dort angesiedelten Lieferinger SV stößt das Projekt auf wenig Gegenliebe.
Austria Salzburg hat wahrlich Großes vor: Bereits in der Saison 2011/12 wollen die Violetten den Sprung in die Erste Liga und damit die Rückkehr in den Profifußball schaffen. Da das momentane „Myphone-Austria-Stadion“ in Maxglan den strengen Statuten der Bundesliga nicht genügt, sind die Mozartstädter auf der Suche nach einer neuen Heimstätte. Entstehen soll nach Wunsch der Austria ein 6000 Zuseher fassendes Fußballstadion bis 2012, genannt „Salzacharena“, am Standort der Sportanlagen an den Salzachseen.LSV gegen Stadion in derzeitiger FormBeim dort angesiedelten Fußballklub Lieferinger SV (LSV) steht man dem Projekt skeptisch gegenüber. Zwar stellten Austria-Obmann Walter Windischbauer und der Sportliche Leiter Gerhard Stöger in einer Vorstandsklausur am Samstag den Lieferinger Verantwortlichen die geplante „Salzacharena“ vor, überzeugen konnte man die Lieferinger aber nicht: „Seit rund 15 Jahren kämpft der Lieferinger SV um eine Verbesserung seiner Situation hinsichtlich der Gebäude sowie des Platzbedarfs. Das vorgestellte Projekt kann diesen Bedarf in der derzeitigen Ausführung nicht erfüllen“, erklärt der LSV-Vorstand in einer Presseaussendung.„Zu weiteren Gesprächen bereit“Gänzlich abgeneigt ist man einer neuen Sportanlage am Standort Liefering freilich nicht: Man würde jedes Projekt unterstützen, das die „derzeitige Situation des Lieferinger SV verbessern würde“. Auch gemeinsam mit den Violetten: „Wir sind jederzeit zu weiteren Gesprächen bereit.“ Unterstützer hat das Projekt „Salzacharena“ aber auch: Die Facebook-Gruppe „Für das Salzachstadion“ hat bereits über 1000 Mitglieder.
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