Mit 4:0 fand Austria Salzburg im Heimspiel gegen Reichenau zurück in die Erfolgsspur. Nach torloser erster Halbzeit trafen Marko Vujic (52., 66.), Nicholas Mayer (62.) und der eingewechselte Lubomir Neubauer (82.) für die Emich-Elf.
Die ersten zwanzig Minuten standen klar im Zeichen der Violetten - das Ergebnis in Bregenz schien nicht weiter in den Köpfen der Spieler herumzuspuken. Von Beginn an erarbeiteten sich die Salzburger eine optische Überlegenheit, in der 12. Minute war es dann Marko Vujic vorbehalten den ersten nenneswerten Schuss auf das Tor der Gäste abzugeben, dieser ging allerdings knapp an der linken Stange vorbei.
Nur zwei Minuten später dann erneut ein schöner Versuch der Nummer 24 nahe der Fünf-Meter-Linie - diesmal konnte Reichenau-Keeper Hörtnagl den Schuss aus der Drehung gerade noch entschärfen. Kurz darauf probierten es Raphael Reifeltshammer und Klaus Märzendorfer aus der Entfernung - aber auch ohne nennenswerten Erfolg. Nach einer halben Stunde kamen dann auch die Innsbrucker zu ihrer ersten Möglichkeit: Austria-Torhüter Huber war allerdings vor dem heranstürmenden Lebeda am Ball.
Fast im Gegenzug war es dann wieder Marko Vujic, der nach schönem Solo aus etwas mehr als 16 Metern abzog. Die Gästeverteidigung musste aber nicht mehr eingreifen, der Ball geht erneut links am Gehäuse vorbei. In der letzten Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff war dann nicht mehr viel los - kleinere Chancen hüben wie drüben, es blieb aber beim torlosen Remis zur Pause.
Mit Wiederbeginn war die Austria nun endgültig drückend überlegen. Nach schönem Kurzpassspiel und einem Fehler in der Gästeabwehr dribbelte sich Nico Mayer durch den Strafraum der Tiroler und konnte nur noch regelwidrig am Abschluss gehindert werden. Den dafür verhängten Strafstoß verwandelte Vujic souverän zur längst fälligen Führung der Austria. Die Rot-Schwarzen hatten den vehementen Offensivbemühungen der Heimischen nun nichts mehr entgegenzusetzen und so erhöhte Nico Mayer in logischer Folge nur sechs Minuten später aus einem Getümmel im Strafraum auf 2:0.
Chancen im Minutentakt waren nun angesagt - wohlgemerkt nur für die Austria. In Minute 67 traf der violette Paradestürmer Marko Vujic schließlich mit seinem zweiten Tor zum verdienten 3:0 Zwischenstand. Reichenau war jetzt endgültig am Ende mit seinem Latein, die Salzburger weiter im Offensivrausch. Eine Viertelstunde später konnte sich auch der eingewechselte Lubomir Neubauer in die Scorerliste eintragen - es stand 4:0.
Fünf Minuten vor Ende der Begegnung lagen die Nerven der Tiroler dann blank und sie mussten das Spiel nach Gelb-Rot für Florian Buchacher mit zehn Mann beenden.
Die Salzburger Austria machte damit die Niederlage der letzten Runde endgültig vergessen und prolongierte ihren ausgezeichneten Auftritt in der Regionalliga West.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










