Im ÖFB-Cup bekam Austria Salzburg am Samstag die Grenzen aufgezeigt: Gegen Erste-Liga-Namensvetter Austria Lustenau setzte es eine deutliche 0:3-(0:3)-Niederlage. Ebenfalls verabschieden müssen sich die Red Bull Juniors, die bei Höchst im Elfmeterschießen unterlagen.
Nur kurz lebte vor 1100 Fans der Traum von der Cup-Überraschung und einem Hit gegen einen prominenten Gegner in der nächsten Runde. Dann schlugen die Profis aus Vorarlberg eiskalt zu: Egharevba(16.) und Stückler (20.) trafen zur 2:0-Führung für Lustenau. In der 36. Minute machte Roth per Kopf schon alles klar. Die cleveren Lustenauer ließen sich danach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und machten hinten dicht. Die Emich-Elf, in der Vujic als Solo-Spitze meist auf sich allein gestellt war, kam kaum zu guten Möglichkeiten. Bei der Austria zeichnete sich erneut Torhüter Huber mit einigen Glanztaten aus. Die Chance auf das 4:0 vergab Karatay (86.), der einen Foulelfer allzu lässig über das Tor hob.
Die Red Bull Juniors mussten sich Westliga-Konkurrent Höchst mit 3:4 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Nach der regulären Spielzeit war es ebenso 1:1 gestanden wie nach 120 Minuten. Da Silva (37.) brachte die Salzburger in Führung, Caner glich sieben Minuten vor Schluss aus. Teigl (69.) und Meilinger (90.) sahen bei der Kovac-Truppe die Rote Karte.
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