Westliga. Austrias Nico Mayer und Co. wollen am heutigen Samstag auf dem Platz die richtige Antwort auf die endlosen Diskussionen geben.
Um 14.30 Uhr startet für die Salzburger Austria am heutigen Samstag das Abenteuer Wattens. Um diese Zeit fährt der Mannschaftsbus gen Tirol weg. Mit im Gepäck ist viel Selbstvertrauen – aber aufgrund der Diskussionen im Vorfeld bezüglich des Spitzenspiels der Regionalliga West auch eine gehörige Portion Wut im Bauch.
Spielen wir oder spielen wir nicht? Diese Fragen stellten sich sowohl Trainer als auch Spieler der Austria in den vergangenen Wochen fast täglich. Erst der Krisengipfel am Montag dieser Woche brachte Klarheit. Wattens wird trotz aller Bedenken die Heimpartie (18.30 Uhr) gegen die Violetten austragen. „Meine Mannschaft ist komplett durch den Wind. Durch die endlosen Diskussionen und die kurzfristige Entscheidung wurde die Vorbereitung auf dieses Spiel enorm gestört. Ich empfinde das vonseiten der Wattener als zutiefst unsportlich“, ärgert sich Austria-Trainer Didi Emich sehr über das Vorgehen der Tiroler Funktionäre.
Laut Gerhard Stöger, sportlicher Leiter der Violetten, werden bis zu 500 Fans den Weg nach Wattens antreten, die wie die Austria-Führung auf Punktezuwachs hoffen. „Wattens ist das beste Team der Liga. Wir setzen in Tirol auf eine kompakte Defensive, aber wollen auch offensiv Akzente setzen. Verstecken werden wir uns sicher nicht“, gibt Didi Emich die violette Marschroute vor.
Neumarkt trifft am heutigen Samstag (18 Uhr) vor eigenem Publikum auf das Westliga-Schlusslicht aus Höchst. Alles andere als ein Heimsieg wäre für die Mannschaft von Trainer Hans Hajek eine Enttäuschung. Anif empfängt den FC Hard (15.30 Uhr). Und Seekirchen gastiert am Sonntag (11 Uhr) im Kellerduell in Reichenau.
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