Spitzenteam. Die Austria forderte auch Dornbirn und zeigte, dass Platz eins kein Zufallsprodukt war.
Als Tabellenführer reiste Austria Salzburg zum Titelfavoriten Dornbirn. Trotz der 2:5-Niederlage zeigten die Violetten, dass auch in Zukunft mit ihnen an der Spitze zu rechnen ist. Trainer Didi Emich erklärte, warum er keinen Rückfall befürchtet.
SN: War die Tabellenführung einen zu große Belastung?
Emich: Das glaube ich nicht. Platz eins muss eine zusätzliche Motivation sein. Es gab andere Gründe für die Niederlage.
SN: Welche?
Emich: Dornbirn hatte unter der Woche kein Nachtragsspiel. Uns steckte die Partie gegen Seekirchen in den Knochen. Wir haben gut begonnen, sind zurückgefallen. Nicht körperlich, sondern wir konnten die Konzentration nicht hoch halten, ein Ausdruck von Müdigkeit.
SN: Also kein Rückschlag?
Emich: Das glaube ich nicht. Wir haben Moral gezeigt und bis zum Schlusspfiff gefightet, alle haben sich überwunden.
SN: Ein 2:5 schmerzt aber.
Emich: Dornbirn hat drei Brasilianer im Team. In solchen Spielen kann man viel lernen. Meine jungen Spieler müssen sich an diese Auswärtspartien gegen Topteams erst gewöhnen. Da fehlt noch ein wenig die Erfahrung. Wir müssen auswärts noch ein wenig giftiger werden.
SN: Wie bei Nico Mayer (20), der die Chance auf das 2:0 hatte. War er zu verspielt?
Emich: Wenn Nico das Tor macht, gewinnen wir. Er hat versucht, den Ball zu lupfen. Da muss man konsequenter sein, darf nicht künsteln – Westliga ist nicht Jugendfußball.
SN: Dennoch gehört die Austria zu den Topteams der Liga. Emich: Wir wollen uns oben festbeißen. Die ersten fünf Plätze wollen wir nicht aus den Augen verlieren.
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