
Die Diskussionen um Sicherheitsbedenken bei Auswärts-Auftritten der Salzburger Austria zieht immer weitere Kreise. Neben Wattens, Reichenau und Union Innsbruck überlegt nun auch Höchst, auf die Partie gegen den Fußball-Westliga-Leader (9. Oktober) zu verzichten. Die Vorarlberger sehen sich nicht in der Lage, die Sicherheit im Stadion und der Gemeinde zu garantieren und verweisen auf Security-Zusatzkosen von 10.000 Euro. Doch wie die Wattener bleiben sie Alternativen schuldig, und auch seitens des Tabellenletzten wird klar gemacht, dass das Problem nicht primär die Violetten, sondern Hooligans anderer Klubs sind. Außerdem fragt sich Austria-Trainer Didi Emich zurecht: "Warum kommen sie auf sowas erst mitten in der Meisterschaft drauf und nicht vor der Saison?"