Austria Salzburg führt klar in der Tabelle der Fußball-Landesliga - der Aufstieg in die Regionalliga ist mehr als machbar. Unklar ist aber, ob dafür die Sportanlage in Maxglan ausgebaut werden soll oder wieder ein neuer Standort gesucht wird.
Zurzeit 1.600 Plätze in Stadion in Maxglan
Dabei hat die Austria gerade einen Etappensieg auf Funktionärsebene gelandet: Die Kapazität des kleinen Stadions an der Karolingerstraße in Salzburg-Maxglan wurde auf 1.600 Plätze angehoben und auch so von der Stadt bewilligt. Für die Landesliga müsste das vorerst reichen.
Bei den Violetten denkt man aber bereits über neue Tribünen nach - etwa hinter dem Tor. Eine Kostenschätzungen dafür gibt es bereits, von 100.000 Euro ist die Rede.
Einige Probleme am derzeitigen Standort
Dieses Geld aufzutreiben ist aber nicht das einzige Hindernis, sagt Obmann Gernot Blaickner.
"Wir sind Mieter der Anlage. Eigentümer ist ein anderer. Wir haben Anrainer, mit denen das Verhältnis nicht immer ganz gut ist auf Grund diverser Vorfälle bei den Spielen. Das ist alles zu berücksichtigen. Und natürlich muss die zusätzliche Infrastruktur - Parkplätze, Sanitäranlagen - auch wieder entsprechend mitwachsen, sonst bekommt man auch nicht die entsprechende Genehmigung."
Neues kleines Stadion in Liefering angedacht
Bei der Stadt Salzburg steht man einem weiteren Ausbau in Maxglan sehr skeptisch gegenüber. Eine Alternative könnte sich in Liefering auftun. Dort gibt es Überlegungen, bei der Generalsanierung der Sportanlage ein kleines, vielleicht sogar zweitligataugliches Stadion zu bauen.
Für Austria Salzburg könnte also mittelfristig noch einmal ein Umzug anstehen. "Wenn's die sportliche Entwicklung verlangt und wenn's da Unterstützung und Gedanken seitens der Stadt gibt, muss man ganz, ganz konstruktiv über diese Angelegenheit diskutieren", sagt Blaickner.
Neuer Kunstrasenplatz gefordert
Vorerst läuft der Betrieb der Violetten aber in Maxglan: Die Kampfmannschaft weicht zum Training bereits nach Rif aus. Für die vielen Nachwuchsteams wäre auf dem einzigen Trainingsplatz in Maxglan ein Kunstrasen ein Segen.
Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) kann sich das vorstellen: "Eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit in Maxglan ist grundsätzlich denkbar, aber da müssen alle zusammenspielen." Schaden spielt den Ball damit an den Dachverband und das Land Salzburg weiter.
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