Die altehrwürdige Sporthalle in der Alpenstraße erlebte am Samstag am Finaltag des 26. UFC-Puma-Hallencups ein Novum. Erstmals in ihrer Geschichte war die Halle bei einem Fußballturnier ausverkauft. Offiziell ist die Alpenstraße für 2200 Zuschauer zugelassen. Aber zu den glücklichen Fans, die einen SItzplatz ergatterten, drängten sich noch hunderte von Besuchern im Eingangsbereich um einen guten Platz an der Glaswand. Die Stimmung war südländisch und erinnerte an 1994, als die Salzburger Austria den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte gewann und auch international für Aufsehen sorgte.
Für diese Länderspiel-Atmosphäre und das unter den neutralen Zuschauern aufkommende Gänsehautgefühl sorgten mit ihren Gesängen die rund 1000 Fans der Austria. Lange Zeit verdienten sich die Violetten auch die Note eins. Denn sie verzichteten zum Großteil auf die zu erwartenden Schmährufe gegen den von ihnen, höflich formuliert, nicht gerade geliebten Klub von Red Bull Salzburg. Völlig unangebracht waren jedoch die Anfeindungen gegen den Salzburger Jahrhundertfußballer Heimo Pfeifenberger, nur weil dieser bei Red Bull unter Vertrag steht. Immerhin stand Heimo an der Spitze jener Austria-Truppe, die über viele Jahre die Fans begeisterte. Das sollte nie vergessen werden.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










