Austria Salzburg ist auf den besten weg ZURÜCK nach oben: Tabellenführer und grandiose Fans - einzig die Platzproblematik bereitet noch Sorgenfalten.
- Sportlich läuft bei der Austria alles rund. Zum Frühjahrsauftakt fertigten die Violetten Trimmelkam mit 7:0 ab. Vor knapp 800 begeisterten Zusehern am Union-Platz in Nonntal ließ die Kofler-Elf keine Zweifel aufkommen, dass der Weg zum Titel in die 2. Klasse Nord A nur über die Austria führen wird.
Ein starkes Match spielten neben den bekannten Schützen Schleindl, Pecaranin und Borozni vor allem die Talente Aleks Jankovic und Xandi Seywald, sowie die Neuerwerbung Michael Rehrl. Eine Vorentscheidung um den Aufstieg gibts es im nächsten Heimspiel in zwei Wochen gegen Michaelbeuern.
- politisch betrachtet ist die Situation um die Austria alles andere als perfekt. "Der Verein braucht eine neue Heimat", sagt der sportliche Leiter Gerhard Stöger.
"Unser Nachwuchs vergrößerte sich von 30 auf 80 Kinder, dazu kommt noch die Kampfmannschaft. Wir können nicht immer den Union-Platz benützen, der UFC muß ja auch trainieren", appeliert Stöger an die Stadt-Politiker. Trainiert wird vorerst, neben der Anlage in Nonntal, auch auf dem Post-Platz in der Vogelweiderstraße. Mit Bergheim und Koppel gibt es ausserdem noch Gespräche wegen einer Mitbenützung der Sportanlagen.
- Solche Fans wie sie die Austria hat, sind wahrlich nicht leicht zu finden. Mit dem Spruchband "Du bist nicht mehr da wo du warst, doch du bist überall wo wir sind", einer sehenswerten Choreographie und einer Schweigeminute, erwies die Anhängerschaft dem im November auf tragische Weise verstorbenen Gerhard Weiss die letzte Ehre.
Bereits zum zweiten Mal in Salzburg war der Dortmunder Fanclub "Unity's" mit rund 80 Fans. Schon im Herbst kamen die Westfalen nach Perwang zum Spiel der Austria, ehe die Violetten im November ihrerseits den Weg in den Ruhrpott fanden.
© Kronen Zeitung, Philipp Grill
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










