ÖFB-Cup. Für Austria Salzburg und Anif beginnt mit dem heutigen Pokalschlager ein dicht gedrängtes Programm an Pflichtspielen.
Ab jetzt zählt es wieder. Mit den Spielen zur ÖFB-Cup-Vorrunde beginnt die Fußballsaison 2011/12 an diesem Wochenende. Vorbei ist die Sommerpause mit den schweißtreibenden Konditionseinheiten, den Vorbereitungspartien mit ihren schwer einzuordnenden Ergebnissen und einem Transferkarussell, das sich bei den Salzburger Clubs der Regionalliga West teils besonders flott drehte.
Der Schlager dieser ersten Runde steigt zweifellos heute, Samstag (17.30), in Maxglan zwischen Austria Salzburg und dem USK Anif. Wie sich die Zeiten ändern: In der Vorsaison galten die Resultate in diesem Duell – 1:1 und 2:0 aus Sicht der Austria – noch als Überraschung. Anif war der mit Red-Bull-Hilfe gestützte Titelfavorit der Liga, die Austria der Aufsteiger.
Und heuer? „Es ist ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Austria-Trainer Dietmar Emich. „Nach der Vorbereitung weiß noch keiner, wo er wirklich steht, die Chancen stehen absolut gleich für beide.“ Die drei Neuzugänge Patrick Mayer, Martin Eisl und Elias Kircher haben sich gut eingefügt. Im letzten Test beim TSV Peterskirchen (Bayern) war es übrigens die B-Elf der Austria, die einen 0:1-Rückstand nach der Pause noch zu einen 2:1-Sieg umdrehte – ein Signal an die Stammspieler, dass jederzeit ein gleichwer tiger Ersatz bereitsteht.
Eher vermeiden möchte Emich heute eine Cupschlacht mit Verlängerung: „Schon gar nicht, wenn es regnet.“ Außerdem wären müde Muskeln beim bevorstehenden Pflichtspielprogramm alles andere als hilfreich: Der Kalender sieht acht Partien in den nächsten 25 Tagen vor.
Wenig Freude mit einem 120-Minuten-Einsatz hätte auch Anif-Trainer Thomas Hofer, dessen Team ebenfalls englische Wochen bevorstehen. „Austria ist sicher Favorit“, sagt er. „Sie haben sich punktuell verstärkt und sind daheim eine Macht.“ Dazu fallen Duhnke, Lelic und Sommer aus. Bleiben die berühmten „eigenen Gesetze“ des Cups und die Hoffnung, dass sich die neu formierte junge Truppe mit Feuereifer in die Aufgabe stürzt: „Alle sind voll motiviert, jedes Spiel bringt uns weiter.“
Jung und motiviert, unter diesem Motto steht auch der Auftakt bei Grödig 1b. Trotz zweier Routiniers im Team, Hannes Codalonga (35) und Michael Grassl (30), liegt der Altersschnitt bei 21 Jahren. Die Truppe des Trainerduos Jilmas Özel und Wolfgang Luisser bekommt es heute daheim (18) mit Westliga-Mitfavorit Kufstein zu tun. Der Aufsteiger in die Salzburger Liga erwies sich zuletzt als echter Cupspezialist und hat im Landespokal 2011 erst im Finale gegen die Red Bull Juniors verloren.
Wer die Hürde heute nimmt, darf weiter vom großen Los gegen einen Bundesligaclub träumen. Die erste Hauptrunde steigt am 5. August.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










