Austria Salzburg feierte mit einem 3:1 gegen Zell am See den sechsten Sieg im sechsten Spiel – und das vor den Augen von Peter Assion.
Die Salzburger Austria ist und bleibt die do minierende Mannschaft in der 1. Fußball-Landesliga. Mit einem souveränen 3:1 (2:1) im Spitzenspiel gegen Zell am See behauptete sich der Aufsteiger am Samstag an der Tabellenspitze und marschiert weiter unbeirrt dem vierten Meistertitel in Folge entgegen.
Mit den 1600 teils frenetischen Zuschauern auf der in violett-weiß eingehüllten Heimstätte in Maxglan jubelte auch Peter Assion. Der 50-jährige Deutsche, der von 2003 bis 2005 bei der Austria Bundesligatrainer und später Sportdirektor war, zeigte sich bei seinem ersten Besuch in Maxglan von der Stimmung und der gesamten Atmosphäre angetan. „Für die Landesliga ist das sensationell“, sagte Assion, der mit dem Fußballcasting „Austria’s new Footballstar“ gemeinsam mit Thomas „Icke“ Häßler und Manfred „Manni“ Bender ein neues Projekt gestartet hat.
Lubomir Neubauer stellte Peter Assion an diesem Tag das beste Zeugnis aus. Der schussgewaltige Offensivspieler war es auch, der Austria Salzburg mit einem prächtigen Freistoß-Treffer in Führung brachte. Innenverteidiger Oliver Schmidt und der gefällige „Sechser“ Stefan Federer machten mit ihren Toren den sechsten Saisonsieg perfekt. Wermutstropfen: Peter Urbanek traf in der 40. Minute ins eigene Tor und brachte die Zeller damit noch einmal zurück ins Spiel. Assions Resümee: „In der Defensive hat die Mannschaft noch ein paar Probleme. Sehr gut gefallen hat mir die Offensive, die Angreifer haben wirklich viel Druck nach vorn erzeugt“, betonte der Ex-Austrianer.
Einen 3:1-Heimsieg feierte am Wochenende auch Eugendorf, obwohl Puch mit der ersten Chance 1:0 in Führung gegangen war. Danach spielte jedoch nur mehr die Elf von Trainer Heinz Zanner. Für das Tor des Tages sorgte Jung stürmer Michael Ramspacher mit einem sehenswerten Lupfer nach mustergültiger Vorarbeit von Patrick Elsenwenger.
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