Trotz zweier Ausschlüsse gewann der Aufsteiger in St. Georgen 4:2
Sechs Tore, drei Elfmeter, zwei Gelb-Rote und eine Rote Karte: Das SN-Spiel der Runde am Samstag hatte es in sich. Die Salzburger Austria siegte in St. Georgen vor 850 Zuschauern verdient mit 4:2 und feierte den ersten vollen Erfolg in der 2. Landesliga Nord.
Die „Violetten“ überrumpelten die Oberlercher-Elf, Ex-LASK-Spieler Mersudin Jukic und Mario Lenz ließen ihre zahlreichen Fans bereits in der Anfangsphase jubeln. Kurz vor der Halbzeitpause stand dann Referee Thomas Feichtner im Mittelpunkt: Nach einem Foul von Bernhard Wesenauer an Henry Diaz zeigte er auf den Elfmeterpunkt und schickte den St. Georgner Libero mit Gelb-Rot unter die Dusche: Helmut Rottensteiner verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. Sekunden nach dem Wiederanpfiff in der zweiten Halbzeit stand wiederum Schiedsrichter Feichtner im Fokus. Er entschied nach einer Standardsituation auf Strafstoß und Gelb-Rot gegen Matthias Csenki. „Ich habe die Situation aus nächster Nähe gesehen. Wenn der Schiedsrichter so etwas pfeift, dann muss er nach jedem Eckball einen Elfmeter geben“, sagte Salzburg-Trainer Miroslav Bojceski, der mit den Entscheidungen des Referees sichtlich nicht einverstanden war. Peter Klug ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer für St. Georgen. Nachdem Lenz und Christian Streitwieser den 2:4-Endstand besiegelten, war es abermals Referee Feichtner, der mit Rot gegen Rottensteiner in der Schlussphase noch einmal Hektik aufkommen ließ. Einen weiteren Elfmeter in der Nachspielzeit vergab Diaz.
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