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Austria Salzburg in der Presse
Kronen Zeitung, 27.01.2011

Salzach-Arena ist mehr als eine violette Vision

Austria Salzburg hat die Pläne für eine neue Heimstätte in Liefering in der Schublade. An Politik und Sponsoren hängt nun ihre Realisierung.

Keine Frage, die Austria hat für die nahe Zukunft Großes vor. Die sportliche Vision heißt Profifußball. Schon nächste Saison soll der Angriff auf die Tabellenspitze in der Regionalliga West in Angriff genommen werden. Der Aufstieg in die Erste Liga wird spätestens für 2013 angepeilt.

Damit unabdingbar verbunden ist die Schaffung der geeigneten Infrastruktur. Die Vision einer neuen sportlichen Heimstätte setzte Architekt Christoph Adlhart mit der Planung der "Salzach-Arena" um.

Auf Grund seiner Machbarkeitsstudie kristallisierte sich aus vier Standorten (Kasern, Liefering, Klessheim, Puch-Urstein) das Areal am Salzachsee als optimale Lösung heraus. Die Verkehrsanbindung ist ideal, der Grund (großteils in Stadt-Besitz) bereits als Sportfläche ausgewiesen. Auch die da beheimateten Vereine (ASVÖ Liefering, Lieferinger SV, FC Salzachsee) sind aus violetter Sicht keine unüberwindlichen Hindernisse.

Wir streben eine Lösung an, die alle einbindet und zufrieden stellt", hat Austria-Obmann Walter Windischbauer schon Kontakte geknüpft. Die porjektierten drei Spielflächen neben dem Stadion sollen allen zum Trainieren und Spielen dienen. Das Stadion selbst ist für 6.000 Zuschauer (4.500 Sitz- und 1.500 Stehplätze) ausgelegt. Und in weniger als einem Jahr Bauzeit realisierbar. Wenn die Stadtpolitik ihr Okay gibt. SPÖ und Bürgerliste haben ihre Sympathie signalisiert, nur die ÖVP finanzielle Bedenken geäußert. Der öffentliche Anteil würde 50 Prozent des Gesamtvolumens von rund 14 Millionen-Euro betragen.

Den "Rest" will der Verein stemmen. Wobei die Mittel aus dem Fonds "Heimat für die Austria" nur eine symbolische Geste darstellen. Der große Brocken muss von Sponsoren kommen. "Viele Großunternehmen zeigen Interesse, es gibt Gesprächstermine". Konkreter wollte Windischbauer nicht werden. Er geht aber von einer positiven Weichenstellung noch heuer aus.
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