Westligist Austria Salzburg träumt von einem bundesligatauglichen Stadion: Im Stadtteil Liefering soll eine 6000 Zuseher fassende Arena mit drei Trainingsplätzen entstehen. Von der Stadtpolitik gibt es positive Signale, die Finanzierung der „Salzacharena“ ist noch offen.
Vier Meistertitel in vier Jahren hievten den 2006 neugegründeten SV Austria Salzburg in kürzester Zeit in die Regionalliga West. Doch damit nicht genug: „Ja wir wollen zurück in den Profifußball“, erklärt Austrias Sportlicher Leiter Gerhard Stöger. Bereits in der Saison 2011/12 wollen die Violetten den Angriff auf die Erste Liga wagen.
Infrastruktur nicht bundesligatauglich
Die aktuelle Heimstätte der Salzburger ist jedoch noch nicht bundesligatauglich: Das „Myphone-Austria-Stadion“ ist lediglich für 1566 Besucher zugelassen, auch die Flutlichtanlage entspricht nicht den strengen Statuten der Bundesliga. Ebenso prekär: Spätestens 2014 soll der für Matchtage angemietete Parkplatz gegenüber der Stieglbrauerei verbaut werden. Die angespannte Parkplatzsituation würde sich weiter verschärfen.
„Salzacharena“ mit 6000 Plätzen
Daher wurde der Halleiner Architekt Christoph Adlhart beauftragt, ein neues Stadion zu entwerfen. Entstanden ist die „Salzacharena“: Ein 6000 Zuseher fassendes Stadion, aufgeteilt in 4500 Sitz- und 1500 Stehplätze. Als möglichen Standort wurde die sanierungsbedürftige Sportanlage an den Salzachseen gewählt. „Der Standort in Liefering wäre ideal, weil man dort eine gute Verkehrsanbindung hat und die Zuschauer auch die Parkplätze des Messezentrums nützen könnten", erklärte Architekt Adlhart.
Finanzierung noch offen
Die Kosten für die „Salzacharena“ sollen sich auf zirka zehn Millionen Euro belaufen. Für die Erneuerung der bereits vorhandenen Trainingsplätze am Salzachsee würden zusätzlich weitere drei bis vier Millionen Euro anfallen. Wer das neue Salzburger Stadion finanzieren soll, ist offen: Gespräche mit der Stadtpolitik wurden bereits geführt. Vor allem SPÖ, Bürgerliste und FPÖ signalisieren, den Bau zu unterstützen. „Die Stadt könnte 50 Prozent, sprich sieben Millionen Euro übernehmen. Drei Millionen Euro könnten aus der Sportförderung von Land und Bund bereit gestellt werden. Wir führen auch Gespräche mit Sponsoren", erklärt Austria-Obmann Walter Windischbauer.
Bis Ende des Jahres hofft man bei der Salzburger Austria auf eine Entscheidung, ob die „Salzacharena“ gebaut wird oder nicht. Eines ist für Gerhard Stöger aber klar: „Das Stadion ist nicht nur für die Austria, sondern für den Salzburger Sport.“ Die aktuell am Salzachsee angesiedelten Vereine (SV Liefering, ASVÖ Liefering, FC Salzachsee) sollen mit ins Boot geholt werden. „Das Gemeinsame steht im Vordergrund“, so Stöger weiter.
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










