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Austria Salzburg in der Presse
Salzburger Nachrichten, 07.05.2008

Schildt fiebert mit der Austria

Eine violette Ikone hält heute seiner Austria im Landescup die Daumen. Hans Gerd Schildt, der für die Austria 56 Tore erzielte, reist zum Semifinale an.

Hans Gerd Schildt war sechs Saisonen, von 1979 bis 1985, einer der großen Publikumslieblinge in Salzburg. Der Deutsche schoss in dieser Zeit in 176 Bundesligaspielen 56 Tore für die Salzburger Austria. Vom Blondschopf, der in der deutschen Bundesliga für Bremen und Dortmund gespielt hat, schwärmen auch heute noch die violetten Fans.
 
Schildt gehörte zu den Legionären der Extraklasse. Auf Grund seiner Antrittsschnelligkeit entschied er Spiele im Alleingang. Das bekamen auch die Großklubs Rapid und die Wiener Austria zu spüren. Allen Violetten wird der legendäre 4:1-Sieg der Salzburger im Praterstadion gegen die Wiener Austria in Erinnerung bleiben, als Schildt mit drei Toren groß aufspielte. Österreichs Toptorjäger Hans Krankl betonte nach einer Niederlage in Salzburg sogar: "Mit diesem Schildt würde Rapid jedes Jahr überlegen Meister werden."
 
Den Weg seiner Austria verfolgt Schildt immer noch ganz genau. Das Semifinalspiel der Austria im Salzburger Landescup heute, Mittwoch, (18, ASKÖ-Anlage) gegen den FC Hallein wird Schildt als Stargast verfolgen. "Er reist extra wegen der Partie aus Kiel an und wird zusammen mit Sportreferent LH-Stv. David Brenner den Ehrenanstoß vornehmen. Hans Gerd ist ein Violetter geblieben. Ich hoffe, wir können ihm ein spektakuläres Spiel bieten", sagte Austria-Trainer Gerhard Stöger.
 
Unter spektakulär versteht Stöger eine auf Offensive ausgerichtete Spielweise. "Das Finale ist zum Greifen nahe. Wir wollen etwas tun, damit wir das Endspiel erreichen. Die Halleiner spielen zwei Klassen höher, aber wir haben schon gezeigt, dass wir auch mit höherklassigen Klubs mithalten können", erklärte Stöger. Dazu werden 1500 Austria-Fans, die heute die ASKÖ-Anlage in einen Hexenkessel verwandeln werden, die Violetten von der ersten Minute an nach vorn peitschen, um dann zusammen mit Schildt den Einzug in das Finale zu Feiern.
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