
In einer ersten Gesprächsrunde zum Thema „Salzburgarena" im Rahmen der am Samstag abgehaltenen Vorstandsklausur des Lieferinger SV konnten die Austria-Verantwortlichen den größten derzeit am geplanten Bauareal ansässigen Verein noch nicht für ihr Vorhaben begeistert. Die LSV-Führung wies darauf hin, dass man bereits seit 15 Jahren um eine Verbesserung der Infrastruktur kämpfe und ein Projekt unterstützen würde, das die Situation des Klubs verbessert. Allerdings sei dies bei den Austria-Plänen in ihrer jetzigen Form noch nicht der Fall, da man für zwölf Mannschaften, die derzeit alle auf einem Platz trainieren und spielen, mindestens zweieinhalb Spielflächen – eine davon mit Kunstrasen – benötigen würde. Man betonte gleichzeitig aber, dass man jederzeit zu weiteren Gesprächen mit dem aufstiegswilligen Regionalligisten bereit wäre, wenn dieser ein Projekt vorlegen könne, das die Grundbedürfnisse des Lieferinger SV berücksichtigt. Eine etwaige „Umsiedlung" in einen anderen Stadtteil – die Austria ist bis 2015 ja auch Pächter der ASKÖ-Sportanlage Maxglan – kommt für den Lieferinger Traditionsverein allerdings nicht in Frage.