Erst vor einem Monat war Gerhard Struber als erster hochkarätiger violetter Neuzugang für die neue Saison gefeiert worden, zweieinhalb Wochen vorm Start in die 2. Landesliga musste der Heimkehrer wegen schwerer Knieprobleme seine Fußball-Karriere abrupt beenden. Als Ersatz soll Mersi Jukic zur Austria gelotst werden.
Eigentlich wollte Struber nach der Halbsaison bei Landesliga-Absteiger Leogang seine aktive Laufbahn bei der Austria ausklingen lassen. Doch es kam anders als geplant. Weil das Knie permanent schmerzte, ließ er sich von Klubarzt Dr. Peter Lechenauer untersuchen. Und die Artroskopie brachte es schließlich ans Licht: Meniskus-Schaden - und zwar so massiv, dass sich Struber zur sofortigen Beendigung seiner Fußballer-Karriere genötigt sah.
Die Absage des Routiniers trifft die Austria hart. Struber wäre nicht nur als Torjäger, sondern auch als offensiver Ideengeber eine wichtige Rolle zugefallen. Den Violetten, die auch den Langzeitausfall von Michael Geier und Martin Ebner zu verkraften haben, bleibt wenig Zeit, sich nach vollwertigem Ersatz umzuschauen. Am 15. Juli um 24 Uhr endet die Transferzeit.
Immerhin wurde schon ein Mann ins Visier genommen: Mersudin Jukic - ein alter Bekannter von Neo-Trainer Miro Bojceski aus gemeinsamen Tagen beim PSV. Nach dem Abstieg Gmundens aus der Regionalliga Mitte ist der Stürmer derzeit auf Klubsuche.
Haken an der Sache: Die Verhandlungen müssen mit dem LASK geführt werden. Leistbar ist Jukic wohl nur, wenn ihn die Linzer ablösefrei ziehen lassen.
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