Nach 2:2 im Schlager eine violette „Nullnummer“ gegen HSV
1300 Zuschauer, volles Haus in der Alpenstraße! Klar: Die Austria hatte ihren Großauftritt in der „Stier-Vorrunde. Die violette Süd-Tribüne peitschte die Kofler-Boys zum 2:2 gegen Grödig. Nach dem 6:2 über Hallwang war der Gruppensieg zum Greifen, aber Tor-Alu vereitelte gegen HSV den Totaltriumph. In Gruppe C setzte sich überraschend Eugendorf vor Neumarkt.
Tor Erwin Keil nach 45 Sekunden: Ein schöneres „Stier“-Debüt für seinen neuen Klub Grödig, der mit Red Bull Juniors noch um die Gunst von Manfred Pamminger kokettiert, hätte sich der Ex-Amateur nicht wünschen können. Doch es war nur ein Strohfeuer des Turnierfavoriten – Austria, von Hunderten Fans nach vorne gepeitscht, konterte. Schleindl und Oliver Trappl drehten den Spieß um. Grödig schaltete auf die „Brechstange“ um – erst vier Minuten vor Schluss schaffte der zweite Neue im Sturm, Daniel Kastner, das 2:2.
Nach dem Remis im Spitzenspiel war klar, der Weg zum Gruppensieg würde übers Torverhältnis führen. Denkste! Während sich Grödig der übrigen Prüfungen hochkonzentriert mit Siegen entledigte, fabrizierte die Austria nach dem klaren 6:2 über Hallwang gegen den HSV überraschend eine „Nullnummer“ – Alu bei je zwei Schüssen von Pecaranin und Seywald verhinderten Zählbares. So blieb Austria nach dem 0:0 „nur“ Platz zwei hinter Grödig. Aber Hauptsache: Weiter!
In Gruppe C musste sich Favorit Neumarkt überraschend Eugendorf geschlagen geben. Hauthaler, Stricker und Schlecht, der mit sechs Treffern Aufstiegsgarant war, nützten im Landesliga-Duell ihre Chancen, Goalie Höllbacher hielt darüber hinaus einen Zieher-Strafstoß.
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