Für die Nachfolge von Gustl Kofler werden bei der Salzburger Austria derzeit mit 18 potenziellen Trainern „Sondierungs- gespräche“ geführt.
Die Salzburger Austria steht nicht nur bei den Zuschauern hoch im Kurs – 1400 waren es am vergangenen Samstag beim 4:0-Heimsieg über Union Hallein. Nahezu täglich erhält die Vereinsführung Spieleranfragen. Und seit der Trennung von Gustl Kofler, der die Violetten nach ihrem Neustart mit einer unglaublichen Siegesserie in die 1. Klasse Nord geführt hatte, ist die Austria auch bei Trainern eine Topadresse.
Unzählige haben sich angetragen oder ihr Interesse über Dritte ausrichten lassen. 18 (!) davon haben es in die engere Auswahl geschafft. Gerhard Stöger, der sportliche Leiter und Interimstrainer der Austria, führt derzeit „Sondierungsgespräche“. „Das klingt sehr politisch. Es ist allerdings nicht alltäglich, dass der Ansturm auf einen 1.-Klasse-Verein so groß ist. Wir sind dankbar darüber und werden uns die Zeit nehmen, mit jedem Einzelnen persönlich zu sprechen“, sagte Stöger, der dennoch auf eine rasche Entscheidung drängt. Spätestens im Sommer soll der neue Austria-Coach seine Arbeit aufnehmen. Stöger wird dann wieder in die sportliche Administration zurückkehren und sich verstärkt um das Scouting und den Nachwuchs kümmern.
Auf der Namensliste der 18 Trainerkandidaten soll auch jemand stehen, der eine Bundesliga-Mannschaft gecoacht hat. Das allein sei aber nicht ausreichend, erklärte Stöger. „Das Gesamtpaket muss stimmen. Wir haben ein längerfristiges Konzept, werden aber keinesfalls einen Profitrainer engagieren.“ Die Kontakte gehen über Salzburg hinaus. Auch in Bayern und Oberösterreich ist Gerhard Stöger fündig geworden. Seine Aufgabe ist es nun, die Kandidaten zu filtern. Die Entscheidung, wer die Spieler der Salzburger Austria nach dem Aufstieg in die 2. Landesliga führen wird, trifft der Vorstand um Obmann Gernot Blaickner. Die Gerüchte, dass Lars Söndergaard (derzeit Trainer bei den Red Bull Juniors) zu den Violetten zurückkehren werde, dementierte Gerhard Stöger. „Lars wäre natürlich ein Traum, kommt für uns aber nicht in Frage, zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt und in dieser Situation“, sagte der Interimstrainer. Währenddessen laufen auch mit der ASKÖ, dem Eigentümer der Sportanlage Maxglan, Verhandlungen über einen dritten Fußballplatz. Stöger: „Wir platzen schon aus allen Nähten. Ein weiterer Platz für unseren Nachwuchs wäre wünschenswert.“
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










