Zu keinem Urteil kam der Strafsenat des Tiroler Fußballverbandes am Mittwochabend bezüglich der Wertung des abgesagten Westliga-Duells zwischen Union Innsbruck und Austria Salzburg. Nach einer knapp zweistündigen Sitzung wurde die Entscheidung auf unbestimmte Zeit vertagt.
Bei der Anhörung kamen sowohl Vertreter der beiden Vereine als auch des Magistrats Innsbruck zu Wort. Die Stadt Innsbruck hatte der Union aus Sicherheitsbedenken bekanntlich die Austragung der Partie am 30. Oktober untersagt.
Stöger: „Vertagung war zu erwarten“
Relativ gelassen nahm die erneute Vertagung der Entscheidung Austrias Sportlicher Leiter Gerhard Stöger hin: „Eigentlich war es nicht zu erwarten, dass heute ein Resultat herauskommt.“ Der Strafsenat habe alle Parteien wertfrei angehört und die verschiedenen Aussagen gesammelt, eine Tendenz für eine Entscheidung sei „aber noch nicht herauszuhören“.
Endgültige Wertung erst in Monaten
So müssen beide Vereine weiter auf eine Entscheidung warten, eine Frist für eine Urteilsverkündung wurde bislang noch nicht bekanntgegeben. Durch die langwierigen Instanzenzüge- das Verfahren könnte in letzter Instanz sogar vor dem ÖFB landen- könnte es erst in Monaten eine Entscheidung geben. „Dabei wäre es für alle Parteien von Vorteil, wenn es endlich eine Entscheidung geben würde“, so Stöger weiter.
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