Austria-Coach Emich ärgerte sich über verschenkten Dreier - Neumarkt-Trainer Hajek war Remis zu wenig
Die Anfangseuphorie bei Aufsteiger Austria Salzburg ist etwas verflogen. Die Violetten stehen nur mehr auf Rang neun - weil auswärts nach wie vor kein Sieg zu Buche steht und nun zum zweiten Mal auch zu Hause "nur" ein Remis gelang.
Wobei das 2:2 gegen Neumarkt besonders bitter war, nicht nur, weil sich Borozni schon mit der ersten Aktion einen Nasenbeinbruch zuzog, sondern auch, weil die drei Punkte schon im Trockenen schienen - ehe Kreuzer in Minute 93 per Elfer für Neumarkt einnetzte.
Aber nicht so sehr der umstrittene Strafstoß ärgerte Austria-Coach Emich. Sondern viel mehr, dass sich seine Mannschaft zum wiederholten Mal die Butter vom Brot nehmen ließ. "Oft sind wir zu grün hinter den Ohren." Konkret: Die Situation, die zum Elfer führte, hätte nicht passieren dürfen. "Da muss man auch einmal ein taktisches Foul im Mittelfeld machen."
Neumarkt-Coach Hajek war gar nicht so glücklich über den Punkt. "Ich wollte den Sieg", meinte er selbstsicher. Die Abwehr um den starken Pocev ließ nichts anbrennen, zudem versteckte sich Neumarkt nicht. "Wir haben mit drei Stürmern begonnen, damit Austria überrascht." Die Führung durch Kreuzer nach Fuschlberger-Maßflanke entsprang jedenfalls einer Bilderbuchkombination.
Violette Chronik![]() |
| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










