Nach einem Eklat in der Generalversammlung des PSV schwarz weiß hat sich der SV Austria Salzburg von diesem losgesagt und startet jetzt neu durch.
SALZBURG (vips). „Brotneid hat im Sport nichts zu suchen“, sagt Gerhard Stöger, sportlicher Leiter des SV Austria Salzburg. Wegen interner Streitigkeiten im PSV und weil „die Austria in einer Generalversammlung nichts mitzureden hatte“, habe sich der Fußballverein entschlossen, sich selbstständig zu machen. Die Mitglieder hätten diese Entscheidung in einer Befragung via Homepage zu 99 Prozent mitgetragen, erzählt Stöger.
Seit Mitte Juni ist es soweit. Die Kampfmannschaft ist vollständig, ab Herbst spielen die Austrianer in der 2. Klasse Nord A zwar in der untersten offiziellen Liga, dafür aber mit enormen Fanpotential.
„Alle, die durch die Übernahme der Austria durch Red Bull ihre Traditionen wegbrechen sahen, sind heute unser Zuschauerpotential“, sagt Stöger. In etwa seien das 2.000 Fans, die den neu eingeschlagenen Weg auch mitgehen werden und trotz der niedrigen Liga – in Kooperation mit dem PSV hatte die Austria zuvor immerhin in der 1. Landesliga gespielt – viel „Wetter“ machen werden.
Freude herrscht verständlicherweise auch bei den anderen Mannschaften innerhalb der Liga. „Mit unseren Fans im Rücken werden auch die Spiele auswärts zu Heimspielen für uns“, will Stöger wissen: „Wo wir spielen werden, ist Kirtag. Die Ligagegner – zu ihnen gehören etwa Mattsee, Michaelbeuern, Nussdorf, Schleedorf oder der Lieferinger SV – werden allein durch die Verpflegung der Fans ihre Vereinskassen auffüllen.“
Ein Eckpfeilder der neuen Austria soll ein unangetasteter Name bleiben. Kein Sponsor wird den Vereinsnamen ändern dürfen. Der zweite Grundsatz sind die Vereinsfarben. An „violett weiß“ wird sich so schnell nichts ändern. Tragen werden die violetten Dressen übrigens neben der Kampfmannschaft auch eine Reservemannschaft und U-7- und U-9-Nachwuchsteams. Dafür werden übrigens noch Mädchen und Buben (Jahrgang 1998 und jünger) gesucht (www.sv-austria.at)
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| Die Geschichte der Salzburger Austria - von 1933 bis heute. |










