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Austria Salzburg in der Presse
Salzburger Nachrichten, 27.01.2011

Violette basteln eifrig an der Zukunft

Salzach Arena. Die Austria hat sich auf ihren neuen Standort festgelegt: Ein Stadion für 6000 Fans soll beim Salzachsee entstehen.

Was lang währt, wird – in Salzburg – manchmal vielleicht doch noch umgesetzt: Schon in den Neunzigerjahren plante man die Errichtung eines Fußballstadions nahe der Salzachseen, nun erlebt die Salzach Arena eine Wiedergeburt: Nach einer im Vorjahr in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie von Austria Salzburg sei dies der ideale Platz für ein kleines Salzburger Fußballstadion für die Violetten – zu dem seit Dezember auch bereits eine 50-prozentige Finanzierungszusage durch Bürgermeister Heinz Schaden und Stadtrat Johann Padutsch vorliegt. „Eigentlich wollten wir damit jetzt noch nicht an die Öffentlichkeit, nachdem die Sache durch eine Indiskretion bekannt geworden ist, präsentieren wir jetzt eben das ganze Projekt“, meinte Austria-Obmann Walter Windischbauer.

Im Grunde geht es um eine Renovierung und Erweiterung der Sportanlage Salzachsee, die derzeit von vier Klubs (Lieferinger SV, ASVÖ Liefering, ASK, FC Salzachsee) genutzt wird. Die Leichtathletikanlage soll bestehen bleiben, zwei Plätze neu kommen und direkt an der Salzach soll das Austria-Stadion entstehen, mit einem Fassungsvermögen von 6000 Plätzen (4500 Sitz- und 1500 Stehplätze). Kostenpunkt: zehn Mill. Euro. Die gesamte Anlage samt Renovierung der anderen Plätze, Gastrobereich, Parkplätzen etc. würde 14 Mill. Euro kosten. Eine Kostenbeteiligung von 50 Prozent durch die Stadt Salzburg stellten Schaden und Padutsch in Aussicht, die restlichen 50 Prozent sollen vom Land Salzburg, der Sport stättenförderung, privaten Gön nern und dem Fonds „Eine Heimat für die Austria“
kommen.

„Dieser Standort bietet aus unserer Sicht nur Vorteile: Es gibt bereits eine Sportstättengenehmigung, die Anlage ist verkehrstechnisch gut erreichbar, die Parkplätze der Messe sind in der Nähe und der Bau kann in relativ kurzer Zeit umgesetzt werden“, sagt Windischbauer, der sich heuer fast ausschließlich um die Projektumsetzung kümmern will. Auch von der FPÖ sei dem Klub Wohlwollen signalisiert worden, Kostenbedenken habe die ÖVP. Der bestehende Pachtvertrag der Austria in Maxglan läuft 2015 aus, bereits 2013 will man aufsteigen.
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