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Austria Salzburg in der Presse
Kronen Zeitung, 06.04.2009

Violette kühlen Sekt schon ein

So bald im Frühjahr kann der Titelkampf (vor-)entschieden sein! Austria Salzburg schnellte nach der Winterpause unter Neo-Trainer Didi Emich zu einem ungefährdeten 2:1-Erfolg gegen Thalgau. Da Verfolger Kuchl noch immer nicht aufgewacht ist und Grünau nach Verlust-Punkten bereits sechs Punkte Rückstand hängen hat, können die Violetten den Sekt für die dritte Meisterfeier in Folge vorsorglich bereits einkühlen.

Meister 2007 in der 2. Klasse Nord A, Meister im Jahr drauf in der 1. Klasse! Prolongieren die "Violetten" die Serie und schaffen das Kunststück, sich binnen drei Jahren drei Mal den Titel zu krallen? Kaum etwas spricht noch dagegen. Auch wenn beim ersten Frühjahrsgalopp gegen Thalgau nicht alles rund lief. Im Gegensatz zu Verfolger Kuchl, der sich beim 3:3 gegen Nachzügler St. Georgen bereits zum dritten Mal in Folge mit einem Zähler begnügen musste, war Austrias Auftakt dank des 2:1-Sieges ein erfolgreicher. "Nur das zählt nach so einer langen Winterpause. Egal, wie der Triumph zustande kommt", meinte Sportdirektor Gerhard Stöger.
 
Für einen Recken stand das Match gegen die Flachgauer unter einem besonderen Stern: Lubomir Neubauer feierte ein Traum-Comeback, erzielte in Minute neun das Führungstor. Etwas mehr als zehn Monate musste der bayrische "Fädenzieher" mit tschechischen Wurzeln einem eingeklemmten Nerv im Beckenbereich Tribut zollen: "Ich befürchtete bereits das Schlimmst. Nun bin ich aber wieder fit, kann Vollgas geben", lächelt der 27-Jährige erleichtert.
 
Neo-Trainer Didi Emich streut "Lubo" schon jetzt Rosen. Der meint: "Ich hab zwar kein Spiel unter Bojceski bestritten. Aber bei Didi schwingt auf alle Fälle eine ganze Portion mehr Spaß mit." Wie bei den gemeinsamen Ski-Ausflügen. Das Saison-Ziel? "Natürlich der Meistertitel. Wir können uns eigentlich nur mehr selbst schlagen", nimmt sich Neubauer kein Blatt vor den Mund.
 
Kuchl liegt nach Verlust-Punkten ja acht Zähler zurück, Grünauer immerhin auch schon sechs. Allerdings steht den Grün-Weißen just im letzten Saisonspiel noch der heiße Tanz im violetten "Hexenkessel" bevor.
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