(chrisi) – Bereits vor dem Anpfiff sausten einige Raketen aus der wieder errichteten Fantribüne in den Himmel, nach dem Schlusspfiff fing der violette Fanblock aber erst richtig zu kochen an und zelebrierte eine erste kleine Meisterfeier. „Und das wird sicher nicht die letzte sein“, schmunzelte Trainer Gustl Kofler, dessen Salzburger Austria sich eben mit dem 2:0-Heimsieg über Michaelbeuern für die Niederlage im Hinspiel revanchiert hatte.
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Dabei tat sich seine Mannschaft in den ersten 20 Minuten schwer. Auf dem unangenehmen UFC-Geläuf (Kofler: „Hier ist der Boden meistens der härteste Gegner“) gelang es keinem der beiden Teams, kontrolliert und gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Dann ging’s aber schnell: Erst tauchte Borozni zweimal aussichtsreich vor Michaelbeuerns Goalie Sax auf, dann wurde es auch im Austria-Strafraum durch Unsicherheiten brenzlig. Fast im Gegenzug zog Mario Schleindl volley von halbrechts zum 1:0 ab (35.).
Die zweite Hälfte startete gleich mit zwei Aufregern in Michaelbeuerns 16er. Erst wurde ein Handstor zu Recht nicht gegeben, dann krachte Schleindl mit Goalie Sax zusammen. Für die Gäste eine klare Rote Karte, für die Heimbank eine legitime, wenngleich unglückliche Attacke. So kamen sich die beiden Betreuer-Teams lautstark in die Haare, während Schiri Haas mit einer gelben Karte für Ruhe am Feld sorgte. Zum Entsetzen von Michaelbeuern sorgte ausgerechnet Schleindl Minuten später (60.) für die Vorentscheidung, da die Austria die Partie danach kontrollierte und Michaelbeuern den Violetten nicht mehr Paroli bieten konnte.
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