Revanche. Im Herbst verloren die Austrianer in Saalfelden mit 0:2. In Maxglan gelang ein wichtiger 2:1-Sieg. Nun geht es nach Maria Alm.
MAXGLAN. Für das erste Highlight in der Partie zwischen der Austria und dem FC Pinzgau sorgte Schiedsrichter Michael Pointner. Er ließ ein Fan-Transparent entfernen, das gegen den Pinzgauer Kicker Lukas Rottenspacher gerichtet war. Der Mittelfeldspieler hatte beim 2:0-Erfolg der Saalfeldener im Herbst mit seiner Stinkefinger-Aktion für Aufregung bei den Violetten gesorgt.
Nach dieser kurzen Aufregung stand wieder das Match im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu den ersten Partien im Frühjahr waren die Austrianer spielerisch überlegen. Das Resultat waren zwei Tore durch Stürmer Bernd Winkler. Vor allem der zweite Treffer verdiente sich das Prädikat "sehenswert". Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Violetten den Vorsprung. Die Pinzgauer agierten harmlos, kamen durch Glück zum Anschlusstreffer. Ein Pressball zwischen Schoder und Salzburgs Schlussmann Trappl landete im Tor. Es blieb beim 2:1-Erfolg der Emich-Truppe.
Mit dem Match an diesem Sonntag in Maria Alm gehen für den Stadtklub die Pinzgauer Wochen zu Ende. Der Aufsteiger aus dem Mitterpinzgau feierte einen überraschend hohen 4:0-Heimerfolg über Zell am See. Austrias Coach Didi Emich: "Wir werden Maria Alm sicher nicht unterschätzen. Sie können nicht absteigen und werden daher befreit aufspielen." Emich hat die Qual der Wahl. Mit Oberhauser kehrt ein weiterer Spieler in den Kader zurück. "Ich werde erst kurz vor dem Match entscheiden, wer spielt." Für den Salzburg-Coach ist der FC Pinzgau aus dem Rennen. Lediglich Hallwang schätzt er als starken Konkurrenten im Kampf um den Titel ein. Die Flachgauer empfangen an diesem Wochenende den FC Hallein. "Das wird ein spannendes Match, denn die Halleiner spielen ein starkes Frühjahr."
Der ASK/PSV bleibt die Schießbude der Liga. Mit dem 0:4 in Eugendorf prolongierten die Städter ihren Negativ-Lauf und sind am Tabellenende angelangt. Ein gutes Match lieferte der SAK gegen Hallwang ab. Ein frühes Tor durch Scheffenacker entschied die Partie. Der SAK hielt mit dem Spitzenteam gut mit und hätte sich ein Unentschieden verdient gehabt.
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