Cool und souverän marschiert die Austria weiter in Richtung Aufstieg - die Winterkrone ist fixiert
Die violette Renaissance geht nach dem sofortigen Aufstieg im vergangenen Sommer auch eine Klasse höher auf beeindruckende Weise weiter. Mit dem 2:0-Sieg gegen UFC sicherte sich die Mannschaft von Gustl Kofler am Sonntag definitiv die Winterkrone und hat nicht vor, im Frühjahr die derzeitigen sechs Punkte Vorsprung auf Obertrum wieder zu verspielen.
Ein Erfolg, der einer klugen sportlichen Politik und auch der euphorischen, aber nie abgehobenen Führung von Gerhard Stöger zu verdanken ist. Der plant sehr weise und in wohl dosierten Schritten - obwohl man angesichts der violetten Euphorie, die sich auch Woche für Woche in beeindruckenden Zuschauerzahlen niederschlägt, von teils obskuren Angeboten von Spielervermittlern geradezu überschwemmt wird.
Aber Stöger und Kofler wissen als alte Hasen im Geschäft natürlich sehr genau, wie schnell etwas abreißen kann, wenn man sich zu unüberlegten Schnellschüssen hinreißen lässt. Doch diese Gefahr droht vorerst nicht - wie der 28. Sieg im 29. Spiel am Sonntag wieder einmal bewies. Die Luft wird nach oben immer Dünner - aber die Austria hat noch keine Atemprobleme.
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