Die Salzburger Austria übersiedelte von Nonntal auf die ASKÖ-Sportanlage nach Maxglan. Das Ziel auf der neuen Heimstätte ist altbekannt: der Titel!
Wieder einmal beginnt für die Austria ein neues Kapitel. Nach einer flüchtigen Liaison mit dem PSV, der darauffolgenden Vereinsneugründung und dem zwangsläufigen Neubeginn in der 2. Klasse Nord A im Vorjahr laufen die Violetten an diesem Wochenende erstmals auf der neuen Heimstätte in Maxglan ein.
Der Aufsteiger in die 1. Klasse Nord hat sich mit der ASKÖ auf einen Dreijahresvertrag mit Option auf Verlängerung geeinigt und spielt heute, Samstag (17), auf der früheren ASK-Sportanlage im Stadtderby just gegen den UFC, mit dem man sich vorige Saison noch einen Fußballplatz in Salzburg-Nonntal teilte. Zu erwarten ist freilich ein Zuschaueransturm. Bis zu 1500 lautstarke Fans auf der schmucken Tribüne sollen ihre Helden im SN-Spiel der Runde zum Sieg peitschen. Alles andere als ein Erfolg wäre für die Violetten eine herbe Enttäuschung, zählen doch nur der Meistertitel und der Durchmarsch in die 2. Landesliga.
„Wir fühlen uns in Maxglan sehr wohl. Seit zwei Wochen trainieren wir hier mit der Kampf- und Reservemannschaft“, sagte Austria-Geschäftsführer Wolfgang Monger, der überzeugt ist, mit der ASKÖ-Sportanlage Maxglan „die bestmögliche Variante für den Verein und die violette Bewegung gefunden zu haben“. Die schwelende Kritik, die Austria hätte den ASK vertrieben, lässt Monger nicht gelten: „Wir haben uns aus dem Streit zwischen ASKÖ und ASK völlig herausgehalten. Mit uns hat es nichts zu tun, dass der ASK jetzt in Liefering spielt. Diese Kritik können wir deshalb nur entschieden zurückweisen.“
Gegen den UFC feiern Matthias Csenki (zuletzt Grödig), Peter Weiss (Oberndorf) und Mario Lenz (NÖ) ihr Meisterschaftsdebüt im violetten Dress. Insbesondere auf Stürmer Lenz dürfen die Fans gespannt sein. Er wurde übrigens von Frenkie Schinkels empfohlen. Mario Schleindl ist nach einer Meniskusarthroskopie wieder fit. UFC-Trainer Christian Lothring, der mit Meistermacher Gustl Kofler einst beim SAK gekickt hat, wäre gegen die vermeintlich übermächtige Austria schon mit einem knappen Resultat zufrieden.
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