Startsieg. Austria Salzburg stellte die Geduld der Fans auf eine harte Probe. Vorn traf Marko Vujic, hinten hielt Martin Eisl den Sieg fest.
Jemile Martinez blieb es am Sonntag vorbehalten, die fußballerischen Highlights beim Westliga-Spiel Austria Salzburg – Wacker Innsbruck Amateure zu zeigen. Der Brite spielt aber weder bei den Violetten noch bei den Tirolern. Vielmehr war der Bal lartist vom „Circus Roncalli“ die Pausenattraktion beim Erstrundenschlager.
Martinez’ Jonglieraktionen mit bis zu fünf Fußbällen wurden von den 1500 Zuschauern auch deshalb begeistert beklatscht, weil sie bis dahin gerade eine nennenswerte Aktion geboten bekommen hatten. Die war aber auch schon die spielentscheidende: Marko Vujic drehte sich in bester Torjägermanier um einen Verteidiger herum und schoss zum 1:0 ein (36.). Den verspäteten Anpfiff wegen des großen Zuschauerandrangs hätte man sich davor getrost sparen können: Es passierte fast eine Halbzeit lang einfach gar nichts.
Nach der Pause waren die Austrianer zwar bemüht, den Deckel zuzumachen. Nur das erlösende Tor wollte nicht und nicht fallen. Reifeltshammer per Kopf (52.), Vujic (68., 77., 84.) oder Hirsch per Weitschuss (73.) versuchten es, Pavlovic konnte sich frei vor dem Tor stehend sogar die Ecke aussuchen (83.), schoss aber Torhüter Siding an.
Vorn zu lässig, hinten plötzlich nachlässig. Und so musste Martin Eisl zwei Mal in höchster Not gegen Innsbruck-Stürmer Gründler retten (80., 84.). „Wir haben den Gegner stark gemacht“, sagte Austria-Trainer Didi Emich. „Aber Sieg ist Sieg, über den Rest breiten wir den Mantel des Schweigens.“
Neues vom Austria-Spiel in Hall (15. August): Diese Woche reden die Clubverantwortlichen miteinander. Sogar die Variante mit beiden Partien gegen Hall in Salzburg ist denkbar.
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